Flieger von Cinnamon Air: Kann auch im Wasser landen

Neuer Inlandsairline in Sri Lanka

Ab Ende Juni geht Air Cinnamon an den Start. Sie will Touristen vom internationalen Flughafen Colombo schneller in die Ferienregionen bringen.

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Der Tourismus in Sri Lanka boomt. Immer mehr Reisende zieht es seit dem Ende des brutalen Bürgerkrieges an die entlegenen Traumstrände und malerischen Resorts in den Hügeln des Inselstaates. Doch mit den Touristenzahlen steigt auch der Bedarf nach Transportmöglichkeiten für die Reisenden. Daher startet nun Air Cinnamon. Die Fluggesellschaft versteht sich als eine Art Lufttaxi. Sie soll die Touristen von der Hauptstadt Colombo aus an die Ferienziele im ganzen Lande fliegen. Zum Einsatz kommen ausschließlich Maschinen vom Typ Cessna 208 Amphibian Caravans und 208B Grand Caravan – mit gerade mal acht Sitzplätzen.

Der Flugplan sei dabei auf die Ankunft internationaler Flüge in Colombo abgestimmt, dem einzigen internationalen Flughafen des Landes. In den nächsten Monaten sollen nach und nach insgesamt acht Routen angeboten werden. Je nach Entfernung kosten die Flüge pro Passagier und Strecke zwischen 153 und 230 Dollar (115 bis 170 Euro) zuzüglich Steuern. Reiseveranstalter oder Passagiere können aber auch selbst Flugzeuge chartern, um in Sri Lanka voran zu kommen. Da die eingesetzten Cessnas auch auf Wasser landen können, werde der schnelle Zugang zu vielen Landesteilen erst möglich, schreibt die Airline.

Maximal ein Gepäckstück

Wie bei den meisten Fluggesellschaften darf auf den Flügen ein maximal 23 Kilogramm schwerer Koffer mitgenommen werden – jedes weitere Kilo kostet 15 Dollar extra. Zusätzlich darf ein Handgepäckstück von sieben Kilogramm mit an Bord genommen werden.

Die Nachfrage sollte da sein. Im Vergleich zum Vorjahr sind im April über 14 Prozent mehr Passagiere in Sri Lanka gelandet. Viele neue Ferienanlagen siedeln sich vor allem an der nur schwer erreichbaren Ostküste des Landes an, wo noch bis 2009 schwere bewaffnete Kämpfe geführt wurden. Seitdem hat sich neben der Hotellerie auch die Infrastruktur für Touristen in Sri Lanka verbessert, schreibt die indische Economic Times.

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