A320 von Spring Airlines: Bald mit Barhockern?

Airline will Barhocker als Sitze

Nein, es ist nicht Ryanair: Die chinesische Spring Airlines hat ein neues Konzept für Stehplätze entwickelt. Dieses Mal könnte es sogar durchkommen.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Immer wieder hört man von Plänen, Passagiere im Flieger stehen zu lassen um mehr von ihnen zu transportieren. Und immer wieder scheitern diese, weil es im Falle von Turbulenzen nicht sicher genug wäre. Auch Spring Airlines startete 2009 schon einen Versuch, den die chinesischen Behörden aber abschmetterten. Nun heißt das Ganze etwas anders und soll es so über die Bewilligungshürde schaffen. Statt Stehplätze nennt Spring es «Upright Seating» - aufrechtes Sitzen.

Aufrechtes Sitzen bedeutet, dass die Passagiere stehen, solange der Flug normal und ruhig verläuft. Wenn es dann aber zu Turbulenzen kommt, dann können sie sich setzen und anschnallen. Bilder von den geplanten Sitzen gibt es noch nicht. Sie sollen aber ein bisschen aussehen wie Barhocker. Armlehnen oder Rückenlehnen gibt es offenbar nicht. Während des Fluges können Passagiere selbst entscheiden, ob sie stehen oder sitzen. Spring stellte das Konzept bei der Eröffnung neuer internationaler Routen nach Vietnam, Japan und Singapur vor.

Billigere Tickets

In einem Airbus A320 hätten mit der Methode rund 20 Passagiere mehr Platz, hieß es. Die Kosten würden sich um 20 Prozent reduzieren. Die Passagiere hätten auch etwas von der Veränderung, so Ein Spring-Sprecher zur Zeitung Shanghai Daily. Die Preise für ein Flugticket würden durch das Konzept um rund 30 Prozent fallen. Man hoffe daher, dass die Behörden ihr Okay geben.

Airbus hatte vor einigen Jahren bereits ein Konzept für Stehplätze für die irische Billigairline Ryanair erarbeitet. Auch Air Asia aus Malaysia hatte ähnliche Pläne. Doch auch die beiden sind mit ihren Vorhaben bisher nicht durchgekommen.

Mehr zum Thema

Von außen und innen zu sehen: der Fenster-Schaden an der Boeing 737.

Was auf dem Ryanair-Flug geschah, bevor der Passagier aus dem Fenster gesogen wurde

ticker-ryanair

Ryanair schließt Fünfjahresvertrag mit Google Cloud

ticker-ryanair

Ryanair: Sechs neue Marokko-Strecken an den deutschen Flughäfen Hahn, Karlsruhe/Baden-Baden, Köln/Bonn und Nürnberg

ticker-ryanair

Gericht verurteilt randalierenden Passagier in Polen zu Geldstrafe

Video

de haviland dh88 comet g acss
Sie wurde 1934 gebaut und gewann ein legendäres Luftrennen. Nun ist die einzige noch flugfähige de Havilland DH.88 Comet der Welt bei der Flugschau schwer beschädigt worden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Start der Boeing 787 von Vietnam Airlines aus Passagiersicht: Deutlich über das Pistenende in München hinaus.
Neue Aufnahmen zeigen das ganze Ausmaß des Zwischenfalls mit einer Boeing 787 von Vietnam Airlines in München. Sie rollte beim Start rund 120 Meter über das Pistenende hinaus, bevor sie abhob. Auch deuten Berichte darauf hin, dass die Bremsen aktiviert waren.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin