Mitarbeiter von Spicejet: Wieder rosigere Zukunft.

Turboprops und JetsSpicejet will bis zu 250 Flieger bestellen

Erst gerade kündigte Spicejet an, 100 Flieger zu kaufen, da legt die indische Airline schon nach. Nach Airbus und Boeing können nun auch ATR, Bombardier und Embraer auf Aufträge hoffen.

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Noch Ende vergangenen Jahres sah es so aus, als könnte Spicejet die nächste Kingfisher werden. Die indische Billigairline steckte tief in der Krise, häufte immer höhere Schulden an und musste Dutzende Flüge streichen. Nun befindet sich das Unternehmen aber offenbar wieder auf Wachstumskurs. Erst Ende Juli erklärte Airlinechef Ajay Singh, dass Spicejet mehr als 100 Flugzeuge bei Airbus oder Boeing bestellen wolle. Das «Mehr als» ist offenbar ziemlich groß, wie sich nun herausstellt.

Bis zu 250 neue Flieger wolle man der Flotte zuführen, ließ Singh nun gegenüber dem Wall Street Journal verlauten. Es bleibt dabei, dass man bei Airbus und Boeing neue Mittelstreckenjets kaufen wolle. Airbus A320 Neo und die Boeing 737 Max treten dabei gegeneinander an. Gleichzeitig will Spicejet aber auch die Regionalflotte vergrößern.

ATR, Bombardier und Embraer im Gespräch

Man befinde sich in Gesprächen mit ATR, Bombardier und Embraer. Eine Quelle aus dem Unternehmen verriet dem Wall Street Journal, dass Spicejet 100 bis 150 der kleineren, meist Propellerflieger kaufen will. Vor allem ein Unternehmen dürfte nun alles dafür tun, sich den Auftrag zu schnappen: Bombardier. Die Kanadier stecken tief in der Krise und könnten das Geld dringend gebrauchen.  

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