Southwest: Plus 1,1 Prozent.

Auch wegen 737 MaxSouthwest zieht sich aus Newark zurück

Der größte 737-Max-Kunde plant 2019 nicht mehr mit Boeings Krisenflieger. Der Ausfall des Modells trägt dazu bei, dass Southwest sich vom Flughafen Newark verabschiedet.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Keine Airline oder Leasinggesellschaft hat mehr Boeing 737 Max bestellt als Southwest Airlines. Der US-Billigflieger orderte bei Boeing 280 Fliegers des Modells und hat bisher 31 erhalten - auch das ist der weltweite Spitzenwert. Was die Rückkehr des gegroundeten Modells in den Betrieb angeht, ist die Fluggesellschaft vorsichtig. Am Donnerstag (25. Juli) erklärte sie im Rahmen ihrer Quartalszahlen, dass sie den Termin erneut nach hinten schiebt, ab dem sie wieder mit der Max plant, diesmal bis ins kommende Jahr hinein.

«Basierend auf den jüngsten Prognosen von Boeing gehen wir derzeit davon aus, dass die Zulassung der Max im vierten Quartal 2019 erteilt wird», schreibt Southwest. Um den Passagieren bei ihren Urlaubsplänen Sicherheit zu geben, plane man aber erst wieder ab dem 5. Januar 2020 mit der Max. Boeing selber hatte am Mittwoch erklärt, man rechne mit einer Freigabe der Max durch die Luftfahrtbehörden Anfang des vierten Quartals. Sollte es aber länger dauern, sei auch ein zwischenzeitlicher Produktionsstopp eine Option.

Nur noch La Guardia in New York City

Bei Southwest Airlines hat der lange 737-Max-Ausfall Folgen. Für das Jahr 2019 rechnet die Fluggesellschaft im Vergleich zum Vorjahr nun mit einem Rückgang der Kapazität von 1 bis 2 Prozent. Ursprünglich hatte sie mit einem Plus von 5 Prozent geplant. Nun ergreife man Maßnahmen, um den Schaden zu minimieren und Flugzeuge und Ressourcen bestmöglich zu nutzen, schreibt Southwest. «Wir werden den Betrieb am Newark Liberty International Airport einstellen», kündigt die Airline an. Die Präsenz in New York City werde man stattdessen ab dem 3. November am Flughafen La Guardia bündeln.

Southwest macht allerdings klar, dass das Max-Grounding nicht der einzige Grund für diese Entscheidung ist. «Die finanziellen Ergebnisse in Newark waren unter den Erwartungen», während die Nachfrage in La Guardia stark sei, heißt es. Derweil erklärt die Fluglinie auch, man habe mit Boeing schon erste Gespräch über mögliche Entschädigungen für das Max-Grounding geführt. Ein Ergebnis habe man aber noch nicht erzielt.

Mehr zum Thema

Das künftige Terminal One des Newark Liberty International Airport.

Flughafen München landet in New Jersey

Boeing 737 Max 8 von Air China: Wann darf sie wieder fliegen?

Wo liegt für Airlines die rote Linie bei der 737 Max?

<strong>Rang 8:</strong> Southwest Airlines. 1407 Routen.

Southwest Airlines liebäugelt mit Airbus A220

boeing 787 air new zealand imtow

Boeing 787-9 und -10 haben jetzt mehr Reichweite - und das ist für Boeing eine doppelt gute Nachricht

Video

wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack
michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack
united crj 450 interior
Neun Sitze weniger, dafür eine Business Class und mehr Komfort. United Airlines will bis 2028 rund 50 Regionalflugzeuge vom Typ Bombardier CRJ 200 umrüsten und verpasst ihnen dazu gleich einen neuen Namen: CRJ 450.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies