Flieger von Southwest: Bald als Zubringer für einen internationalen Partner im Einsatz?

Interlining und CodeshareSouthwest sucht internationale Partner

Nach Ryanair überlegt sich mit Southwest Airlines eine nächste Billigairline, ein Codeshare- oder Interlining-Abkommen mit einer traditionellen Fluggesellschaft abzuschließen.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Der Luftfahrtmarkt verändert sich – und mit ihm verändern sich auch die Geschäftsmodelle von Fluggesellschaften. Was man lange nie für möglich gehalten hätte, passiert plötzlich: Ryanair wird freundlich, Easyjet sucht Geschäftsreisende, westliche Anbieter kooperieren mit Golfairlines. Auch in den USA tut sich nun etwas. Southwest Airlines sucht nach internationalen Partnern, dank denen sie Gäste aus Übersee auf ihr Netzwerk locken kann.

Man sei erwachsen geworden, so Southwests Finanzchef Paul Cullen laut dem Reiseportal Skift. «Dabei haben wir festgestellt, dass Dinge, vor denen wir einmal Angst hatten, enormes Geschäftspotenzial in sich bergen.» Dazu würden auch Interlining- oder Codeshare-Abkommen gehören.

Große Partner und Nischenanbieter gesucht

Damit wäre es für Passagiere möglich, bei nur einer Fluglinie Umsteigeflüge zu buchen, auf denen dann das Gepäck durchgecheckt wird. Beim Codeshare käme noch hinzu, dass Southwest ihre Flugnummer auf den Flug der anderen Airline anwenden dürfte – und umgekehrt. Die Fluggesellschaft geht davon aus, dass man auf diese Weise weniger gut ausgelastete Flüge besser füllen könnte.

Wie Southwests Chef für internationale Planung Steven Swan erklärt, suche man die Nähe zu Partnern, die sich in Nischen aufhalten – wie etwa Icelandair. Aber auch Kooperationen mit großen internationalen Fluggesellschaften seien lukrativ. Wann es zu einem Abkommen kommen könnte, ist aber noch nicht bekannt.

Ähnlich wie Ryanair

Southwest geht mit diesen Überlegungen einen ähnlichen Weg wie Ryanair. Auch die irische Billigairline denkt laut darüber nach, Interlining-Abkommen mit traditionellen Anbietern abzuschließen.

Am wahrscheinlichsten ist eine solche Kooperation derzeit mit der irischen Konkurrentin Aer Lingus, die wie British Airways und Iberia zur International Airlines Group gehört. «Ich bin optimistisch, dass wir in sehr naher Zukunft etwas eintüten und wäre sehr überrascht, wenn sich vor Ende des Sommers nichts ergibt», erklärte IAG-Chef Willie Walsh noch im Juni im Interview mit aeroTELEGRAPH. «Wir reden bereits mit ihnen über Details und wissen, dass ein solcher Codeshare funktionieren würde und Sinn macht.»

Mehr zum Thema

ticker-usa

USA planen neue Flugverbote für Drohnen über kritischer Infrastruktur

ticker-usa

U.S. Air Force verlängert Einsatz von Boeing B-1 und Northrop Grumman B-2

ticker-usa

Pilotenverband fordert Reform bei medizinischer Zulassung in den USA

santa monica douglas dc 3 monument

Einer der ältesten Flughäfen der USA macht dicht - einst baute Douglas dort Flugzeuge

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg