Flieger von Southwest: Bald als Zubringer für einen internationalen Partner im Einsatz?

Interlining und CodeshareSouthwest sucht internationale Partner

Nach Ryanair überlegt sich mit Southwest Airlines eine nächste Billigairline, ein Codeshare- oder Interlining-Abkommen mit einer traditionellen Fluggesellschaft abzuschließen.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Der Luftfahrtmarkt verändert sich – und mit ihm verändern sich auch die Geschäftsmodelle von Fluggesellschaften. Was man lange nie für möglich gehalten hätte, passiert plötzlich: Ryanair wird freundlich, Easyjet sucht Geschäftsreisende, westliche Anbieter kooperieren mit Golfairlines. Auch in den USA tut sich nun etwas. Southwest Airlines sucht nach internationalen Partnern, dank denen sie Gäste aus Übersee auf ihr Netzwerk locken kann.

Man sei erwachsen geworden, so Southwests Finanzchef Paul Cullen laut dem Reiseportal Skift. «Dabei haben wir festgestellt, dass Dinge, vor denen wir einmal Angst hatten, enormes Geschäftspotenzial in sich bergen.» Dazu würden auch Interlining- oder Codeshare-Abkommen gehören.

Große Partner und Nischenanbieter gesucht

Damit wäre es für Passagiere möglich, bei nur einer Fluglinie Umsteigeflüge zu buchen, auf denen dann das Gepäck durchgecheckt wird. Beim Codeshare käme noch hinzu, dass Southwest ihre Flugnummer auf den Flug der anderen Airline anwenden dürfte – und umgekehrt. Die Fluggesellschaft geht davon aus, dass man auf diese Weise weniger gut ausgelastete Flüge besser füllen könnte.

Wie Southwests Chef für internationale Planung Steven Swan erklärt, suche man die Nähe zu Partnern, die sich in Nischen aufhalten – wie etwa Icelandair. Aber auch Kooperationen mit großen internationalen Fluggesellschaften seien lukrativ. Wann es zu einem Abkommen kommen könnte, ist aber noch nicht bekannt.

Ähnlich wie Ryanair

Southwest geht mit diesen Überlegungen einen ähnlichen Weg wie Ryanair. Auch die irische Billigairline denkt laut darüber nach, Interlining-Abkommen mit traditionellen Anbietern abzuschließen.

Am wahrscheinlichsten ist eine solche Kooperation derzeit mit der irischen Konkurrentin Aer Lingus, die wie British Airways und Iberia zur International Airlines Group gehört. «Ich bin optimistisch, dass wir in sehr naher Zukunft etwas eintüten und wäre sehr überrascht, wenn sich vor Ende des Sommers nichts ergibt», erklärte IAG-Chef Willie Walsh noch im Juni im Interview mit aeroTELEGRAPH. «Wir reden bereits mit ihnen über Details und wissen, dass ein solcher Codeshare funktionieren würde und Sinn macht.»

Mehr zum Thema

Boeing 737: ICE Air soll im Juli 2027 starten.

US-Abschiebe-Airline ICE Air startet im Sommer 2027

Gezeichnet per Flugverlauf: Gratulation an die USA.

Cessna Skylane gratuliert den USA am Himmel - mit Schriftzug und Umriss des Landes

Fünf TBM Avenger der US Navy: Die Bomber kehrten von einer Übung nicht zurück.

Wie ein Navigationsfehler den Mythos Bermuda-Dreieck begründete

ticker-usa

New York-JFK, Orlando und auch Oakland: USA stellen 1,776 Milliarden Dollar für Flughafenausbau bereit

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil