Flieger von Southwest: Bald als Zubringer für einen internationalen Partner im Einsatz?

Interlining und CodeshareSouthwest sucht internationale Partner

Nach Ryanair überlegt sich mit Southwest Airlines eine nächste Billigairline, ein Codeshare- oder Interlining-Abkommen mit einer traditionellen Fluggesellschaft abzuschließen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Der Luftfahrtmarkt verändert sich – und mit ihm verändern sich auch die Geschäftsmodelle von Fluggesellschaften. Was man lange nie für möglich gehalten hätte, passiert plötzlich: Ryanair wird freundlich, Easyjet sucht Geschäftsreisende, westliche Anbieter kooperieren mit Golfairlines. Auch in den USA tut sich nun etwas. Southwest Airlines sucht nach internationalen Partnern, dank denen sie Gäste aus Übersee auf ihr Netzwerk locken kann.

Man sei erwachsen geworden, so Southwests Finanzchef Paul Cullen laut dem Reiseportal Skift. «Dabei haben wir festgestellt, dass Dinge, vor denen wir einmal Angst hatten, enormes Geschäftspotenzial in sich bergen.» Dazu würden auch Interlining- oder Codeshare-Abkommen gehören.

Große Partner und Nischenanbieter gesucht

Damit wäre es für Passagiere möglich, bei nur einer Fluglinie Umsteigeflüge zu buchen, auf denen dann das Gepäck durchgecheckt wird. Beim Codeshare käme noch hinzu, dass Southwest ihre Flugnummer auf den Flug der anderen Airline anwenden dürfte – und umgekehrt. Die Fluggesellschaft geht davon aus, dass man auf diese Weise weniger gut ausgelastete Flüge besser füllen könnte.

Wie Southwests Chef für internationale Planung Steven Swan erklärt, suche man die Nähe zu Partnern, die sich in Nischen aufhalten – wie etwa Icelandair. Aber auch Kooperationen mit großen internationalen Fluggesellschaften seien lukrativ. Wann es zu einem Abkommen kommen könnte, ist aber noch nicht bekannt.

Ähnlich wie Ryanair

Southwest geht mit diesen Überlegungen einen ähnlichen Weg wie Ryanair. Auch die irische Billigairline denkt laut darüber nach, Interlining-Abkommen mit traditionellen Anbietern abzuschließen.

Am wahrscheinlichsten ist eine solche Kooperation derzeit mit der irischen Konkurrentin Aer Lingus, die wie British Airways und Iberia zur International Airlines Group gehört. «Ich bin optimistisch, dass wir in sehr naher Zukunft etwas eintüten und wäre sehr überrascht, wenn sich vor Ende des Sommers nichts ergibt», erklärte IAG-Chef Willie Walsh noch im Juni im Interview mit aeroTELEGRAPH. «Wir reden bereits mit ihnen über Details und wissen, dass ein solcher Codeshare funktionieren würde und Sinn macht.»

Mehr zum Thema

ticker-usa

US-Senat beschließt neue Regeln für psychische Gesundheit von Pilotinnen und Piloten

Mit der Sonderflugnummer LH9886 ging es nach Arizona: Die D-ABYG hat Deutschland verlassen.

Lufthansas zweite Boeing 747-8 für die U.S. Air Force hat Deutschland verlassen

ticker-usa

USA fördern neue Flugverbindungen mit 11,35 Millionen Dollar

Flughafen Newark bei New York: Auch von den Problemen betroffen.

Bauarbeiter durchtrennen Kabel und lösen massive Störung der Flugsicherung im Nordosten der USA aus - Tausende Flüge betroffen

Video

Embraer E195-E2 von Azul: Das Flugzeug hebt erst kurz vor dem Ende der Piste ab.
Eine Embraer E195-E2 von Azul hat in São-Paulo-Congonhas fast die gesamte Startbahn gebraucht. Es ist nicht der erste brenzlige Moment an dem Ort am Stadtflughafen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Betankung einer Boeing 747 von Lufthansa: IN Frankfurt ist Kerosin knapp.
Der niedrige Wasserstand des Rheins wird zum Problem für Deutschlands größten Flughafen. Tankschiffe können nur noch eingeschränkt Kerosin liefern. Deshalb hat Lufthansa ihre Crews angewiesen, auf ausgewählten Strecken zusätzlichen Treibstoff nach Frankfurt mitzubringen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Kampflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil