Flieger von Southwest: Bald als Zubringer für einen internationalen Partner im Einsatz?

Interlining und CodeshareSouthwest sucht internationale Partner

Nach Ryanair überlegt sich mit Southwest Airlines eine nächste Billigairline, ein Codeshare- oder Interlining-Abkommen mit einer traditionellen Fluggesellschaft abzuschließen.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Der Luftfahrtmarkt verändert sich – und mit ihm verändern sich auch die Geschäftsmodelle von Fluggesellschaften. Was man lange nie für möglich gehalten hätte, passiert plötzlich: Ryanair wird freundlich, Easyjet sucht Geschäftsreisende, westliche Anbieter kooperieren mit Golfairlines. Auch in den USA tut sich nun etwas. Southwest Airlines sucht nach internationalen Partnern, dank denen sie Gäste aus Übersee auf ihr Netzwerk locken kann.

Man sei erwachsen geworden, so Southwests Finanzchef Paul Cullen laut dem Reiseportal Skift. «Dabei haben wir festgestellt, dass Dinge, vor denen wir einmal Angst hatten, enormes Geschäftspotenzial in sich bergen.» Dazu würden auch Interlining- oder Codeshare-Abkommen gehören.

Große Partner und Nischenanbieter gesucht

Damit wäre es für Passagiere möglich, bei nur einer Fluglinie Umsteigeflüge zu buchen, auf denen dann das Gepäck durchgecheckt wird. Beim Codeshare käme noch hinzu, dass Southwest ihre Flugnummer auf den Flug der anderen Airline anwenden dürfte – und umgekehrt. Die Fluggesellschaft geht davon aus, dass man auf diese Weise weniger gut ausgelastete Flüge besser füllen könnte.

Wie Southwests Chef für internationale Planung Steven Swan erklärt, suche man die Nähe zu Partnern, die sich in Nischen aufhalten – wie etwa Icelandair. Aber auch Kooperationen mit großen internationalen Fluggesellschaften seien lukrativ. Wann es zu einem Abkommen kommen könnte, ist aber noch nicht bekannt.

Ähnlich wie Ryanair

Southwest geht mit diesen Überlegungen einen ähnlichen Weg wie Ryanair. Auch die irische Billigairline denkt laut darüber nach, Interlining-Abkommen mit traditionellen Anbietern abzuschließen.

Am wahrscheinlichsten ist eine solche Kooperation derzeit mit der irischen Konkurrentin Aer Lingus, die wie British Airways und Iberia zur International Airlines Group gehört. «Ich bin optimistisch, dass wir in sehr naher Zukunft etwas eintüten und wäre sehr überrascht, wenn sich vor Ende des Sommers nichts ergibt», erklärte IAG-Chef Willie Walsh noch im Juni im Interview mit aeroTELEGRAPH. «Wir reden bereits mit ihnen über Details und wissen, dass ein solcher Codeshare funktionieren würde und Sinn macht.»

Mehr zum Thema

ticker-usa

Luftfrachtbranche fordert Klarheit nach US-Gerichtsentscheidung zu Zöllen

Nachthimmel in den Bergen Colorados: 1982 wurde ein Mann gerettet, weil in einem Passagierflugzeug jemand die SOS Zeichen erkannte.

40 Jahre alter Cold Case gelöst - SOS aus Flugzeug von United Airlines erkannt

Bombardier Global 6500: Trump will kanadischen Fliegern die Zulassung entziehen.

Trump droht Kanada mit Entzug von Flugzeug-Zertifizierungen – Weißes Haus rudert zurück

Airbus A321 Neo: Hier ein Exemplar vom Ableger Wizz Air Abu Dhabi.

Wizz Air will in die USA fliegen

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack