Heckflosse von South African: Regierung verhindert Grounding.

Erneut Staatshilfe für South African

Die südafrikanische Fluggesellschaft kann sich den Treibstoff nicht mehr leisten. Die Regierung hift mit mehreren Millionen aus.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Umgerechnet rund 47 Millionen Euro sollen South African Airways aus der Krise helfen. Die südafrikanische Nationalairline kann ihre Treibstoffrechnungen und andere kurzfristige Verpflichtungen nicht mehr bezahlen. Um ein Grounding der Fluggesellschaft zu verhindern, verpasste die Regierung ihr nun eine Notfall-Finanzspritze von 550 Millionen Rand. Damit soll SAA die Schulden zurückzahlen und sich wieder aufrappeln, berichtet die südafrikanische Zeitung Mail & Guardian.

Innerhalb von drei Monaten soll die Airline die Schulden wieder zurückzahlen. Die Verträge betreffend der Treibstoffversorgung von SAA seien in der Überprüfung, teilte SAA-Chef Vuyisile Kona der Zeitung Sunday Times mit. Er sei sehr unglücklich mit den Anbietern. Als der größte Abnehmer von Treibstoff im Land könne man weit bessere Angebote erwarten, so der Manager. Doch die besten Kerosinpreise erhalte er in Übersee.

Kritik von Konkurrenz und Opposition

Die Regierung erklärte, ein solches Rettungspaket für eine Fluggesellschaft sei völlig normale, das habe man ja bereits auf der ganzen Welt gesehen. Doch die privaten Anbieter in Südafrika sind in Rage. Es sei ungerecht, das Missmanagement der Airline auch noch zu unterstützen, heißt es. Der Chef der privaten Comair beklagte sich schon im vergangenen Jahr in der Zeitung The Citizen, dass South African ohne Unterstützung durch die Regierung die Verluste im Inlandgeschäft nicht tragen könnte. Eine private Fluglinie wäre schon lange Konkurs gegangen, so Venter.

Im Herbst hatte South African Airways den Staat um eine Bürgschaft in Höhe von 5 Milliarden Rand (rund 465 Millionen Euro/560 Millionen Franken) gebeten und diese erhalten. Die Bürgschaft für die Verpflichtungen der Airline gelten rückwirkend ab dem 1. September 2012 bis Ende August 2014.

1Time überlebte nicht

Nur kurz danach ging die private 1Time pleite – ohne Unterstützung zu erhalten. Auch aus der Opposition erhielt die Airline damals Bestätigung. Das Ende von 1Time sei der Beweis «der fatalen Wirkung, welche die Anti-Wettbewerbs-Haltung der staatlich unterstützen South African Airways, SA Express und Mango haben», so die Sprecherin der Partei Democratic Alliance, Natasha Michael, damals.

Mehr zum Thema

ticker lift

Lift baut Flotte aus und fliegt erstmals international

Boeing 737-800 von Mango Airlines in Johannesburg: Kehrt die Airline zurück?

Mango Airlines will nach vier Jahren am Boden neu starten

Airbus A340 von Swiss: Muss ab Johannesburg zwischenlanden.

Lufthansa und Swiss müssen auf Flügen ab Johannesburg Tankstopp einlegen

Flieger von SA Express über Kapstadt (Montage): Bald wieder Realität?

SA Express soll von den Toten zurückkehren

Video

alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
amsterdam schiphol schneemann
Der Schnee sorgt für Chaos und Hunderte Flugausfälle am größten Flughafen der Niederlande. Trotz der harten Bedingungen hat das Bodenpersonal in Amsterdam offenbar Spaß bei der Arbeit.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin