Pinguine auf den Falklandinseln: Dort kommen selbst Flugbegleiter nicht oft hin.

Sonderflug von Lufthansa600 Flugbegleiter wollten zu den Falklandinseln

Für den Sonderflug zu den Falklandinseln muss sich die Crew zwei Mal in Quarantäne begeben. Dennoch bewarben sich Hunderte Lufthanseaten.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Am 1. Februar startet Lufthansa den längsten Passagierflug in ihrer Geschichte. Im Auftrag des Alfred-Wegener-Instituts fliegt ein Airbus A350-900 nonstop 13.700 Kilometer von Hamburg nach Mount Pleasant auf den Falklandinseln. Die Flugzeit wird mit rund 15 Stunden berechnet.

An Bord des Charterflugs LH2574 werden sich 92 Passagiere befinden, von denen gut die Hälfte wissenschaftliche Reisende sind und die andere Hälfte die Schiffsbesatzung für die kommende Expedition mit dem Forschungsschiff Polarstern. Zeitgleich mit den Passagieren sind am vergangenen Samstag Lufthansa-Kapitän Rolf Uzat und seine 17-köpfige Crew in eine 14-tätige Quarantäne gegangen. «Trotz der Einschränkungen für die Crew haben sich allein 600 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter um diesen Flug beworben», sagt Uzat.

Desinfiziert und versiegelt

Der A350 ist in München stationiert und wird dort für den Flug vorbereitet. In Hamburg wird er mit weiterer Fracht und Gepäck beladen, desinfiziert und bis zum Abflug versiegelt. An Bord befinden sich dann neben dem Catering auch Container für den Restmüll, die erst in Deutschland entsorgt werden können. Zur Lufthansa-Mannschaft gehören auch Techniker und Bodenpersonal für Abfertigung und Wartung vor Ort.

Aufgrund der Vorgaben auf den Falklandinseln werden sich die Crewmitglieder nach der Landung erneut in Quarantäne begeben. Der Rückflug startet am 3. Februar unter der Flugnummer LH2575 mit Ziel München. An Bord wird dann die Crew der Polarstern sein, die am 20. Dezember in Bremerhaven aufbrach, um die Neumayer-Station III in der Antarktis zu versorgen, und die jetzt abgelöst wird. Das neue wissenschaftliche Personal und die neue Besatzung werden von den Falklandinseln aus mit der Polarstern in die Antarktis reisen.

Flug wird kompensiert

Um die Forschung so klimafreundlich wie möglich zu gestalten, kompensiert das Alfred-Wegener-Institut CO2-Emissionen dienstlicher Flugreisen über die Organisation Atmosfair – so auch bei diesem Flug. Für jede Flugmeile stellt das Institut finanzielle Mittel für Biogasanlagen in Nepal bereit, wodurch CO2-Emissionen eingespart werden.

Mehr zum Thema

Lufthansa-Crew: In A330, A340 und A350 sollen weniger Flugbegleiter mitfliegen.

Lufthansa fliegt nonstop zu den Falklandinseln

Falkland Islands Government Aviation Service erhält erste neue Britten-Norman Islander

Falkland Islands Government Aviation Service erhält erste neue Britten-Norman Islander

Britten-Norman BN-2B-26 Islander vom Falkland Islands Government Air Service: Die Airline stockt die Flotte auf.

Falkland-Inseln bekommen Flieger-Nachschub

Landung des Jubiläums-A350 in Nürnberg: Seltener Besuch.

Airbus A350 von Lufthansa mit Jubiläumslackierung stattet Nürnberg einen Besuch ab

Video

«Habe a nice trip»: Liebe Botschaft vor Abflug.
Manchmal braucht es für einen besonderen Abschied nicht mehr als Wasser und ein bisschen Kreativität. Das bewies nun ein Mitarbeiter von Japan Airlines.
Redaktion
airbus a380 flightlab 2 jayn
Airbus hat einen A380 aus Abu Dhabi zurück nach Europa geholt und ihm in Irland eine neue Lackierung verpasst. Bevor er für Triebwerkstests umgerüstet wird, absolvierte der Riesenflieger nun einen tiefen Überflug über den Flughafen Toulouse-Blagnac.
Timo Nowack
Timo Nowack
Designentwurf der Hydra: Der Entwurf von Studierenden der TU Berlin hat die DLR Design Challenge gewonnen.
Schlägt man ihr einen Kopf ab, wachsen zwei nach. Zumindest bei der Hydra aus der Sage. Beim gleichnamigen Flugzeugkonzept der TU Berlin lässt sich der Antriebsstrang einfach austauschen. Damit haben die Studierenden nun einen renommierten Wettbewerb gewonnen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies