Fokker 100 von Sol de Paraguay, Medienmitteilung: Grounding per 1. August.

Sol del Paraguay am Ende

Die einzige Airline des Landes stellt den Betrieb ein. Sie gibt die Schuld der Finanzkrise und den Nachbarländern.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Eigentlich wollte Sol del Paraguay die Chance nutzen. Als am 5. Juli im Nachbarland Uruguay die Airline Pluna ihren Betrieb einstellte, witterte das Management der Fluggesellschaft eine einmalige Möglichkeit, neue Passagiere zu gewinnen. Man plane neu ab Asuncion Flüge nach Montevideo, Santiago de Chile und auch nach São Paulo. Die Verhandlungen um Lande- und Streckenrechte für die brasilianische Metropole seien bereits weit fortgeschritten. Bereits Mitte Juli wollte die Airline deshalb zwei Mal täglich die Route bedienen. Die Verantwortlichen glaubten vor allem auch an großes Potenzial in Uruguay, besonders für Badetouristen. «Ich glaube, dass wir einen Transfer von Montevideo nach Punta del Este anbieten können», sagte Verkaufschef Roberto Poletti am 9. Juli gemäß der paraguayischen Zeitung La Nacion.

Doch gerade mal zwei Wochen später sind die Träume nur noch Schäume. Aufgrund der Finanzkrise in der Region müsse man aus wirtschaftlichen Gründen am 1. August 2012 den gesamten Betrieb einstellen, meldete Sol del Paraguay am Montag (28. Juli) auf ihrer Webseite. Die Behinderung der Nachbarländer bei der Eröffnung neuer Strecken sei ein weiteres Problem gewesen, welches zum Schritt geführt habe. Die Fluglinie dankt dagegen ausdrücklich dem Staate Paraguay, den Mitarbeitenden und den Passagieren für das Vertrauen in den neun Monaten ihrer Existenz.

Flotte von drei Fokker

Damit verliert Paraguay nach weniger als einem Jahr bereits wieder die einzige Airline des Landes. Seit 1996 waren keine Flugzeuge mehr unter paraguayischer Flagge geflogen. Im November vergangenen Jahres nahm Sol de Paraguay dann den Betrieb auf. Die Airline betrieb eine Flotte von drei Fokker 100. Damit flog sie vom Flughafen Asuncion Silvio Pettirossi International in die Grenzstadt Ciudad del Este und in die argentinische Metropole Buenos Aires.

Mehr zum Thema

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Einsteigen in Istanbul: Offenbar durften viele Russinnen und Russen nicht mit.

Russland warnt Bürger vor Flügen mit Turkish Airlines

Airbus A350 von Iberojet: Bald ab Caracas im Einsatz.

Venezolanische Airline kommt mit Airbus A350 nach Europa

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Video

Der Start der Boeing 787 von Vietnam Airlines aus Passagiersicht: Deutlich über das Pistenende in München hinaus.
Neue Aufnahmen zeigen das ganze Ausmaß des Zwischenfalls mit einer Boeing 787 von Vietnam Airlines in München. Sie rollte beim Start rund 120 Meter über das Pistenende hinaus, bevor sieabhob. Auch deuten Berichte darauf hin, dass die Bremsen aktiviert waren.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion