Entwurf für den Terminalanbau am Flughafen Basel: Soll bis 2030/2031 fertig sein.

Siegerentwurf steht festSo wird der Flughafen Basel um- und ausgebaut

Der Zwei-Länder-Flughafen wird sein Terminal erweitern und modernisieren. Jetzt hat der Airport Basel/Mulhouse entschieden, wer das Projekt wie umsetzen soll.

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Matthias Suhr nahm kein Blatt vor den Mund: «Der landseitige Terminal-Ausbau ist ein Projekt zur Steigerung der heute ungenügenden Passagierqualität», sagte der Chef des Flughafens Basel/Mulhouse/Freiburg im vergangenen Herbst im Gespräch mit aeroTELEGRAPH. «Aktuell läuft die Ausschreibung.»

Jetzt ist eine Entscheidung gefallen - noch bevor Suhr am 1. April sein Amt an seinen Nachfolger Tobias Markert übergibt. «Das Gewinnerprojekt und die Bauleitung für den Anbau an der öffentlich zugänglichen Ostfassade des Terminals stehen fest», teilt der Euro Airport am Donnerstag (20. März) mit. Eine Arbeitsgemeinschaft der Unternehmen DRLW Architectes, Vischer Architekten, Egis Bâtiment Nord Est, Gruner und LAP'S wird mit der Planung und der Realisierung des Projekts beauftragt.

Renovierung und Erweiterung

«Es handelt sich um ein binationales französisch-schweizerisches Team, das stark in der Region verwurzelt ist», so der Zwei-Länder-Flughafen. Das Projekt umfasst die Renovierung und Erweiterung der Terminalinfrastruktur im öffentlich zugänglichen Bereich bis 2030/2031.

Der Flughafen Basel hat beschlossen, das Projekt EMT (Evolution Modulaire du Terminal) umzusetzen, das darin besteht, die Terminalinfrastruktur zu erweitern und zu renovieren. Das Projekt ist in trennbare Module aufgeteilt, die schrittweise umgesetzt werden können.

Sicherheitskontrollen im neuen Gebäude

Das erste Modul Landside umfasst einen Anbau von rund 14.000 Quadratmetern an der Ostfassade des Terminals und die Renovierung von 15.000 Quadratmetern im bestehenden Terminal. Im Zuge dieser Arbeiten wird auch die Zufahrt zum Terminal neu organisiert.

Terminalanbau: So soll er aussehen. Bild: DRLW Architectes

«Das Projekt konzentriert die Sicherheitskontrollen für die Passagiere im neuen Gebäude und optimiert die Wegführung », heißt es in der Mitteilung des Flughafens Basel/Mulhouse. Neben der Verbesserung der Servicequalität soll das Projekt so auch Einsparungen bei den Betriebskosten für die Sicherheit möglich machen.

«Platz im Terminal viel zu klein»

Der Baubeginn ist für 2027 geplant, die Fertigstellung des neuen Gebäudes für 2030/2031. Vorher setzt der Flughafen auf einen Aktionsplan, um die Servicequalität bis 2026 zu verbessern. Einige Projekte sind bereits abgeschlossen (Renovierung des Ankunftsbereichs), andere befinden sich in der Umsetzung (Neugestaltung der Gastronomie) oder in Planung (Renovierung der Sanitäranlagen, Beschilderung, Verbesserung der Gatebereiche).

Flughafenchef Suhr hatte im vergangenen Herbst auch erklärt, warum all das nötig ist. Grund sei, dass der Flughafen nicht für acht bis neun Millionen Passagiere gebaut wurde. «Als er geplant worden war, landeten hier Flugzeuge mit 50 bis 70 Passagieren, heute sind es solche mit 160 bis 225 Plätzen», so Suhr. «Daher ist der Platz im Terminal viel zu klein.»

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Der Vorgänger auf Schweizer Seite: Der Flugplatz Basel-Sternenfeld in Birsfelden, hier im Jahr 1928.

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