VTOL-Flieger sind en vogue: Airbus arbeitet im Silicon Valley an einem <a href="http://www.aerotelegraph.com/so-soll-airbus-luft-taxi-aussehen">Luft-Taxi-Projekt namens Vahana.</a> Boeing tüftelt mit der Tochter Aurora Flight Sciences an einem Taxi der Lüfte. Bereits recht groß ist der amerikanische Anbieter Zee Aero. Daneben gibt es Firmen wie Joby mit dem S2, Volocopter aus Deutschland oder die chinesische Drohnenbauer Ehang.

Projekt VahanaSo soll Airbus' Luft-Taxi aussehen

Airbus arbeitet im Silicon Valley daran, den Stadtverkehr zu revolutionieren. Jetzt präsentiert der Flugzeugbauer erste Details aus dem Projekt Vahana.

Top-Jobs

Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Vahana heißen im Hinduismus die Reittiere der Götter. Der Flugzeugbauer Airbus hat sich also hohe Ziele gesteckt, als er sein Luft-Taxi-Projekt so nannte: Unter dem Namen Vahana arbeitet die Innovationsabteilung A³ im Silicon Valley daran, Airbus in den Stadtverkehr zu bringen.

Im Sommer hieß es, man arbeite an einer Art selbstfliegendem Luft-Taxi, das per App bestellbar sei wie ein Uber-Wagen und mehrere Personen transportieren könne. Was Vahana jetzt in einem Blogeintrag präsentiert, fällt aber vorerst eine Nummer kleiner aus: Das Flugzeug mit acht Rotoren und Landekufen im Stil eines Hubschraubers soll nur eine Person befördern.

Prototyp vor Ende 2017

«Das Flugzeug, das wir bauen, braucht keine Landebahn, es ist selbstfliegend und kann automatisch Hindernisse und andere Flugzeuge erkennen und ihnen ausweichen», schreibt A³-Chef Rodin Lyasoff. Es soll einen einzelnen Passagier oder Fracht transportieren und das erste zertifizierte Passagierflugzeug ohne Pilot werden. «Wir wollen einen Prototypen in voller Größe vor Ende 2017 fliegen», kündigt Lyasoff an. 2020 will man dann etwas vorführen, das theoretisch auch in die Serienproduktion gehen kann.

Durch die vollständige Automatisierung will Airbus menschliche Fehler minimieren. «Unser Flugzeug wird vorgegebenen Flugrouten folgen, mit nur geringfügigen Abweichungen, falls es Hindernissen ausweichen muss», schreibt Lyasoff weiter. An dieser Stelle bleibt unklar: Bedeuten die vorgegebenen Routen nur, dass weder der Passagier noch ein Pilot steuert? Oder arbeitet Airbus vielleicht doch eher an einer Art Ein-Personen-Linienbus der Lüfte und nicht an einem Luft-Taxi, dessen Ziel frei wählbar ist.

Zur Sicherheit ein Fallschirm

Das Flugzeug soll sicher fliegen, selbst wenn ein Motor ausfällt, heißt es. Und: «Im unwahrscheinlichen Fall einer schweren Störung wird das Vehikel einen ballistischen Fallschirm auslösen, der auch in niedriger Höhe funktioniert», schreibt A³-Chef Lyasoff.

Sehen Sie oben in der Bildergalerie erste Eindrücke des Luft-Taxis.

Mehr zum Thema

airbus a320 neo (1)

Geheimnisvoller Kunde bestellt 100 Jets bei Airbus - und dahinter verbirgt sich ein Riese

ticker-airbus-konzern-

Airbus erhielt im März Bestellungen für mehr als 300 Flugzeuge

ticker-airbus-beluga

Airbus bündelt Digitalgeschäft in neuer Skywise-Tochter

ticker airbus defence

Airbus testet in Norddeutschland «Bird of Prey»-Abfangdrohne gegen Kamikaze-Drohnen

Video

Boeing 727 landet am 28. April am Flughafen Doncaster Sheffield: Es war die erste Landung eines großen Flugzeugs seit 2022.
Vier Jahre lang lag der britische Flughafen im Dornröschenschlaf. Jetzt soll er wieder Flüge bekommen. Die erste Landung am Flughafen Doncaster/Sheffield absolvierte aber ein Oldie.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Es wird gearbeitet am FLughafen Basel/Mulhouse.
Am Euro Airport steht das Herz des Flugbetriebs still: Für 36 Tage wird die Hauptpiste komplett erneuert. Wo sonst Jets im Minutentakt starten und landen, dominieren nun Baumaschinen. Ein Besuch am Flughafen Basel/Mulhouse/Freiburg im Ausnahmezustand.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
Zwei Mitarbeitende von Alaska Airlines: Teil des Sicherheitsvideos.
Die fünftgrößte Fluggesellschaft der USA führt erstmals in ihrer Geschichte ein eigenes Sicherheitsvideo ein. Der Schritt von Alaska Airlines erfolgt aus einem ganz bestimmten Grund.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin