Blick ins Cockpit: Verbesserungen durch aktuellere Wetterinfos vom Satelliten?

Inmarsat rechnet vorSo können Airlines durch Satelliten-Internet sparen

Nicht nur Passagiere profitieren von Internet an Bord. Satelliten-Verbindungen kommen auch den Fluglinien selber zugute. Ihnen winken Einsparungen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Es gibt Wifi an Bord! Bei diesem Satz denken viele Menschen wohl zuerst daran, ein Wolkenfoto auf Instagram oder Facebook zu posten oder einem lieben Menschen eine Bildnachricht aus der Luft zu schicken. Doch auch für das Cockpit kann eine Verbindung ins weltweite Datennetz von Bedeutung sein. Die britische Firma Inmarsat, die Flugzeuge über ihre Satelliten ans Internet anbindet, stellt Fluggesellschaften in einer Studie hohe Einsparungen in Aussicht.

Zusammen mit der London School of Economics hat das Unternehmen errechnet, dass Fluglinien im Jahr 2035 insgesamt bis zu 15 Milliarden Dollar und 21,3 Millionen Tonnen C02-Emissionen einsparen könnten. So soll die Internetverbindung den Piloten etwa bessere Wetterinformationen zugänglich machen und so eine Optimierung der Flugroute in Echtzeit ermöglichen. Dies führe pro Flug zu einer «geschätzten Treibstoffeinsparung von 1 Prozent», schreiben die Autoren der Studie. Ingesamt entspreche dies pro Jahr 3,39 Milliarden Liter Treibstoff, 8,3 Millionen Tonnen C02 und 1,3 Milliarden Dollar Treibstoffkosten.

Änderungen auch im Tower

Weitere positive Effekte durch Internet-Kommunikation im Cockpit sollen demnach sogar zu einer Spritersparnis von bis zu 2,5 Prozent führen. Dazu kommen gemäß der Untersuchung geringere Turnaround-Zeiten, da das Flugzeug schon vor der Ankunft Daten an die Wartungstechniker am Boden senden kann. Die besseren Wetterdaten und die geringe Anzahl an ungeplanten Wartungsstopps sollen auch für weniger verspätete Flüge sorgen und eine bessere Crewplanung ermöglichen - ebenfalls eine Kostenreduktion.

Zuletzt wird sich laut Inmarsat auch bei den Fluglotsen etwas ändern. Der Austausch von Echtzeitdaten zwischen Flugzeug und Kontrollturm durch satellitenbasierte Navigation habe Vorteile gegenüber aktuellen radarbasierten Systemen, heißt es. Auch hier macht die Studie ein Einsparpotenzial von rund 3 Milliarden Dollar pro Jahr aus.

Mehr zum Thema

I-6 F2 von Inmarsat: Kommt im Februar ins All.

Airbus Beluga transportiert Satellit mit Spannweite einer Boeing 767

So gut ist das Wifi von Lufthansa

So gut ist das Wifi von Lufthansa

Satellit von Inmarsat: Einzige Spur zu Flug MH370.

Inmarsat gibt MH370-Daten heraus

Die möglichen Flugbahnen von Flug MH370: Alles wirklich genau geprüft?

Zweifel an den MH370-Daten

Video

6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack