Harare International Airport: Hier sollen bald auch die ganz grossen Flieger landen können.

Simbabwes Rekordpiste

Simbabwe will den Tourismus anfeuern. Mit einer Generalüberholung der Flughäfen will man die ganz großen Airlines ins Land locken.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Seit 2002 arbeitet man im Krisenstaat Simbabwe an der Modernisierung aller Flughäfen. Sicherheitsstandards, Start- und Landebahnen, Flughäfeneinrichtungen - das alles soll moderner und damit auch attraktiver werden. Und nicht nur das: mit der Expansion des Flughafens in Harare, der größten Stadt und Hauptstadt des Landes, will man alle anderen Flughäfen des Kontinents übertrumpfen.

Die Piste soll bis Dezember dieses Jahres auf fünf Kilometer verlängert werden und wäre damit die längste in ganz Afrika: Bisher ist das mit 4,4 Kilometern der OR Tambo International Airport im südafrikanischen Johannesburg. Mit der Expansion will die Behörde für Zivile Luftfahrt des Landes (CAAZ) es endlich schaffen, dass die großen internationalen Airlines ins Land fliegen. Bisher fliegt von außerhalb des afrikanischen Kontinents nur British Airways Simbabwe an. «Der Flughafen Harare soll das Tor nach Zimbabwe werden» so Finanzminister Tendai Biti. Dafür brauche man erstklassige Technik und Einrichtungen. So will man es erreichen, wieder ein beliebtes Ziel für Touristen und Geschäftsleute zu werden.

Auch Victoria Falls wird aufpoliert

Vor allem, um den Tourismus wieder in Gang zu bringen soll auch der Flughafen von Victoria Falls ordentlich aufpoliert werden. Die Victoria-Wasserfälle sind eines der sieben Weltwunder und die größten der Welt. Momentan ist die Landebahn dort etwas über 2000 Meter lang - was eine Landung für viele der großen Flieger unmöglich macht. Die größten Flugzeuge, die dort landen können, sind eine Boeing 737 oder ein Airbus A319. Laut Luftfahrtbehörde will man auch diese Piste so verlängern, dass dort - wie auch in Harare - der Superjumbo A380 landen könnte - auf über 4000 Meter Länge. Außerdem will man an den Flughäfen die Überwachungs- Sicherheits- und Informationstechnik verbessern. Am Harare International Airport befindet sich diese laut Berichten der Regierung etwa noch auf dem Stand von 1992.

Ganz billig ist das ganze nicht. Allein die fünf-Kilometer-Piste kostet das Land etwa 30 Millionen US-Dollar. Und das ist nur ein Bruchteil der Summe, die das Land für die Erneuerung der Flughafeninfrastruktur insgesamt braucht. Dafür plant man unter anderem eine Infrastruktur-Entwicklungsabgabe in Höhe von etwa zehn Dollar für die Inlands-Reisenden und 30 Dollar für internationale Passagiere. Etwa 400 Millionen Dollar will die CAAZ so einnehmen.

Video

Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.
Eigentlich könnten sie noch Jahrzehnte fliegen. Trotzdem werden derzeit auffällig viele junge Airbus A220, A320 Neo und Boeing 737 Max zerlegt. Warum?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies