Standort der Yacht und mögliche Route von MH370: Eine Sichtung wäre möglich gewesen.

Seglerin will MH370 gesehen haben

Schon wieder gibt es eine mögliche Spur in Sachen MH370. Eine britische Seglerin behauptet, ein brennendes Flugzeug am Himmel gesehen zu haben.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Irgendwie glaubt niemand so richtig daran, dass es bald Klarheit über den Verbleib der Boeing 777 von Malaysia Airlines gibt. Vor bald drei Monaten verschwand Flug MH370 vom Radar – und ward nie wieder gesehen. Umso kurioser ist es daher, dass erst jetzt ein Augenzeugenbericht bekannt wird. Das Joint Agency Coordination Centre, welcher für die Suche des Wracks verantwortlich ist, hat ihn in seine Ermittlungsunterlagen aufgenommen, berichtet die Zeitung Phuket Gazette.

Katherine Tee segelte gerade mit ihrem Mann Mark Horn vom indischen Cochin in Richtung des thailändischen Phuket. Die 41-Jährige hielt gerade Nachtwache, ihr Mann schlief unten in der Kabine, ein weiterer Mit-Segler schlief oben an Deck. Da sah die Britin am Himmel etwas, das «wie ein brennendes Flugzeug mit Rauch aussah», berichtet sie der Zeitung. Sie habe den Umriss eines Fliegers gesehen, doch er sei etwas länger gewesen. Das sei wohl Rauch gewesen. «Und dann dachte ich, ich muss ja verrückt sein.» Wahrscheinlich, so ihre Vermutung, waren es einfach orangefarbene Lichter und ein merkwürdig aussehendes Flugzeug.

Keinen Notruf abgesandt

Einen Notruf sandte die Seglerin nicht ab. «Gleichzeitig sah ich zwei andere Flieger mit normalen Lichtern über dem Objekt am Himmel. Ich dachte, wenn es wirklich ein brennendes Flugzeug wäre, hätten sie es doch gemeldet», erklärt Tee. Und dann vergaß sie alles wieder. Ihrem Mann berichtete sie nichts von dem Flugobjekt. Sie seien zu diesem Zeitpunkt bereits 13 Monate gemeinsam auf hoher See gewesen. «Und das kann eine Beziehung ganz schön belasten.» Seit einer Woche hatten Katherine und Mark kein Wort gewechselt.

Inzwischen reden die Eheleute offenbar wieder. Nachdem Tee am vergangenen Samstag im Radio über Routen der Suchschiffe gehört hatte, berichtete sie ihrem Mann von dem Erlebnis. Gemeinsam gingen sie über die GPS-Daten ihrer Reise. «Und wir merkten, dass ich den Flieger vielleicht wirklich gesehen habe.» Das Paar stellte die Daten ins Internet und andere Segler merkten an, dass das Schiff sich zum Zeitpunkt des Verschwindens von MH370 auf einer der möglichen Flugrouten befunden hatte.

An Behörden gewendet

«Das überzeugte mich schließlich, mich an die Behörden zu wenden», so Tee. Was genau das Joint Agency Coordination Centre mit den Informationen anfängt, ist unklar. Erfolg brachte die Suche bislang bekanntlich keinen. Und auch die bisherigen Ergebnisse, die zweifelsfrei feststellen sollten, dass MH370 in den südlichen Indischen Ozean stürzte, wurden zuletzt angezweifelt.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Das Wrack der Beechcraft 1900 von Satena: Liegt in schwierigem Gelände.
Im Nordosten Kolumbiens ist eine Beechcraft 1900 auf dem Weg nach Ocaña abgestürzt. Alle 15 Menschen an Bord des Flugzeuges der Staatsairline Satena kamen ums Leben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca