Tupolew Tu-154 von UT Air am Flughafen Vnukowo: Eine anderer Jet hatte hier Probleme.

Russischer Flieger verliert Bauteil

Eine Maschine von UT Air verlor auf dem ersten Flug nach einer Inspektion eine Kühlerklappe. Nun untersuchen die Behörden den Vorfall.

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So viel steht fest: Das Teil ist ungefähr 14,2 Zentimeter lang, 3,2 Zentimeter breit und 3,5 Zentimeter dick. Und es gehört zur 18 Jahre alten Boeing B737-500 mit der Immatrikulation VP-BXY. Klar ist auch, dass die Kühlerklappe der Maschine von UT Air in der Nähe der Startbahn des Moskauer Flughafens Wnukowo gefunden wurde, wie jetzt bekannt wurde. Unterschiedliche Erzählungen gibt es jedoch darüber, wer den Verlust des Bauteils bemerkte. Man habe ihn bei einer obligatorischen Inspektion nach dem Flug am 8. September festgestellt, erklärte die russische Fluggesellschaft gegenüber aeroTELEGRAPH. Das Nachrichtenportal Life News dagegen berichtet, ein Mitarbeiter des Flughafens habe das Teil zufällig neben der Piste aufgefunden.

Wie UT Air weiter mitteilt, habe die B737 eben eine Inspektion in Nowosibirsk hinter sich gehabt. Offenbar fiel die Kühlerklappe dann beim Flug zurück nach Moskau bei der Landung in Wnukowo ab. «Das Bauteil ist nicht wichtig für die Sicherheit», erklärt eine Sprecherin. Gemeinsam mit der russischen Luftfahrtaufsichtsbehörde Rosawiatsia habe man eine Untersuchung eingeleitet. Die Airline wehrt sich zugleich gegen Vorwürfe, sie lasse die Flugzeuge in schlechtem technischen Zustand fliegen.

Probleme seit Absturz

Im April war eine ATR-72 von UT Air nahe des Flughafens Roschtschino in Tjumen abgestürzt. Beim Unglück starben 31 Menschen. Nachrichten über Zwischenfälle, so harmlos auch immer, sind für die russische Fluggesellschaft deshalb heikel. Die lokalen Medien achten genau auf jeden Schritt des Unternehmens.

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