A319 von Lufthansa: Mit einem solchen Flieger ereignete sich der Zwischenfall.

Rauch an Bord von Lufthansa-Airbus

Ein Airbus A319 musste wegen Rauch in der Kabine in Rimini außerplanmäßig landen. Nun untersuchen die Behörden den Zwischenfall.

Top-Jobs

Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Schon wieder musste ein Flieger der Lufthansa notlanden. Und schon wieder war der Grund, dass in der Kabine Rauch entstanden war, dessen Quelle nicht eruierbar war. Und schon wieder war es ein Flugzeug von Airbus. Dieses Mal auf einem Flug von München nach Neapel.

Flug LH-1928 befand sich gerade über Rimini als ein merkwürdiger Geruch in der Kabine gemeldet wurde. Es habe «elektrisch gerochen», so ein Sprecher der Lufthansa gegenüber aeroTELEGRAPH. Die Maschine sei daraufhin für eine außerplanmäßige Landung nach Rimini umgeleitet worden. Dort landete der Airbus A319 dann am frühen Nachmittag wieder sicher und ohne weitere Probleme. Für die Passagiere stellte die Fluggesellschaft eine Ersatzmaschine bereit, die sie dann mit einer Verspätung von etwa zwei bis drei Stunden nach Neapel brachte. Der Flieger wurde am Flughafen untersucht, aber bisher ohne ein konkretes Ergebnis, heißt es. Die italienische Luftfahrtbehörde ANSV stuft die Landung als «schweren Zwischenfall» ein und hat heute Freitag (25. November) eine Untersuchung eröffnet.

Untersuchung eröffnet

Lufthansa verzeichnete in letzter Zeit zwei weitere Zwischenfälle dieser Art - beide mit Airbus-Maschinen. Allerdings erwiesen sie sich allesamt als harmlos. Vor etwa einem Monat musste ein A320 im russischen Perm notlanden - ebenfalls, nachdem es einen beißenden Geruch in der Kabine gegeben hatte. Der genaue Ursprung war auch damals nicht bekannt. Einige Tage zuvor war ein Flieger aus dem gleichen Grund in Zürich gelandet. Dort kam der Geruch allerdings von einem im Ofen vergessenen Plastikteil. Man würde sich daher «entschieden dagegen wehren» bei den Zwischenfällen einen Zusammenhang zu vermuten oder es auf den Flugzeugtypen zu schieben, so der Lufthansa-Sprecher.

Mehr zum Thema

airbus a380 juergen raps

Lufthansas langjähriger Chefpilot und Airbus-A380-Legende Jürgen Raps verstorben

ticker-lufthansa

Lufthansa prüft neue Ultralangstrecken – sogar Hawaii nonstop ein Thema

Violine im Flugzeug. So wird sie eigentlich nicht transportiert.

Star-Musikerin muss ihre Geige ungeschützt an Bord von Lufthansa transportieren

Airbus A340-600 (D-AIHI) von Lufthansa: Das Flugzeug wurde verkauft und wird jetzt verschrottet.

Airbus A340-600 von Lufthansa wird am Flughafen Hahn zerlegt

Video

bc739bf0-11d1-4748-a304-92a74b617b68
Kaum zurück in der Flotte, sorgt der frisch überholte Superjumbo bereits für Probleme. Der Airbus A380 erreichte Los Angeles planmäßig, doch am Boden zeigte sich ein beschädigter Vorflügel. Qantas muss nun mehrere Tage auf den Airbus A380 verzichten.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
heraklion bauern protest
Bei Protesten auf der griechischen Insel Kreta sind Landwirte auf das Vorfeld des Flughafens Heraklion eingedrungen. Stundenlang fanden keine Starts und Landungen statt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin-Chefs Daniil Brenerman vor der Il-114-300: Das erste Flugzeug hat jetzt die Kabinenausstattung bekommen.
Im kommenden Jahr soll Russlands neuer Regionalflieger zertifiziert werden. Nun zeigt Hersteller Ilyushin erstmals, wie es im Innern der Il-114-300 aussehen wird.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies