Dreamliner von Air New Zealand: Die Passagiere waren nicht in Gefahr.

Aneurysma im GehirnPilotin kollabiert im Cockpit

Tragischer Zwischenfall bei Air New Zealand: Eine erfahrene Pilotin starb kurz nach der Landung mit dem Dreamliner – während sie noch an der Arbeit war.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Es war eigentlich ein großes Erfolgserlebnis für Captain Ann Barbarich. Die Pilotin, die seit 27 Jahren für Air New Zealand sowohl international als auch im Inland geflogen war, lernte gerade, den neuen Dreamliner zu fliegen. Die Landung in Perth am Sonntag lief glatt. Die Passagiere des vollen Fliegers berichteten hinterher, der Flug sei sehr angenehm verlaufen.

Geendet hat er für Barbarich mit dem Tod. Nur wenige Minuten nach dem Aufsetzen kollabierte sie auf ihrem Platz im Cockpit. Da vier Piloten an Bord des Fliegers waren, übernahm ein anderer die Kontrolle, die beiden verbleibenden kümmerten sich um ihre Kollegin.

Ärzte konnten nichts tun

Auch Ärzte an Bord der Boeing 787 und herbei eilende Notärzte versuchten, der Frau zu helfen. Ohne Erfolg. Wenig später verstarb die Pilotin im Krankenhaus. Momentan vermuten Mediziner, dass ein im Hirn geplatztes Aneurysma die Todesursache war. Gefahr für die Passagiere habe zu keinem Zeitpunkt bestanden, heißt es von Air New Zealand. Die vier Piloten hätten jederzeit die Kontrolle übernehmen können.

«Wir werden Ann schrecklich vermissen», so die Fluglinie weiter. Die Pilotin hinterlässt einen Ehemann und zwei Kinder. Barbarich war eine der ersten Pilotinnen, die für Air New Zealand gearbeitet haben. Die Passagiere des betroffenen Dreamliners loben Air New Zealand für den Umgang mit der Tragödie. «Es gab keine Panik», berichtet einer der Zeitung «The West Australian». «Die Situation wurde von der Crew enorm professionell gehandhabt.»

Mehr zum Thema

ticker-air-new-zealand

Air New Zealand und Air Chathams bauen Zusammenarbeit aus

ticker-air-new-zealand

Air New Zealand modernisiert Kabinen ihrer Boeing 777

ticker-air-new-zealand

Air New Zealand holt letzten Dreamliner aus Langzeitlager zurück

ticker-air-new-zealand

Air New Zealand verschiebt Auslieferungen von zwei Boeing 787 und verschärft Sparkurs

Video

vietnam airlines vn34 fuel dump
Eine falsche Beladung kann dazu führen, dass ein Flugzeug nicht rechtzeitig abheben kann. Der Ladesplan der Boeing 787 von Vietnam Airlines zeigt nun aber: Beim Vorfall am Flughafen München war dies nicht der Grund für das zu späte Abnehmen des Dreamliners.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die stehen gebliebene Boeing 787 von Vietnam Airlines nach der Landung in München: Die Blackbox wird ausgewertet.
Die Boeing 787-9 von Vietnam Airlines hinterließ beim missglückten Start in München Spuren am Ende der Piste und setzte während der Rotation mit dem Heck auf. Das bestätigt nun die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Die Ermittelnden untersuchen neben technischen und menschlichen Faktoren auch mögliche organisatorische Einflüsse.
Timo Nowack
Timo Nowack
Zerstörter Flieger von Mahan Air: Insgesamt wurden im Krieg gemäß der Regierung in Teheran 100 zivile Flugzeuge getroffen.
Insgesamt sollen es rund 100 sein: Im Iran wurden laut Angaben des Landes weit mehr zivile Flugzeuge durch Angriffe der USA oder Israels zerstört oder beschädigt, als bisher bekannt war. Für das Land ist das ein riesiges Problem.
Timo Nowack
Timo Nowack