Korean-Air-Flieger: Der Pilot wollte einen Begrüßungsdrink.

Korean AirPilot verlangt an Bord Champagner und Wein

Ein Flugkapitän von Korean Air wollte an Bord Alkohol trinken. Ein Flugbegleiter verhinderte und meldete das - und wurde dafür bestraft.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Wenn man das Glück hat, in  der Business oder First Class zu fliegen, dann erhält man bei den meisten Fluggesellschaften ein Glas Champagner zur Begrüßung. Noch weiter vorne im Flugzeug hingegen ist Alkohol tabu. Ein Pilot von Korean Air sah das vergangenes Jahr anders.

Bevor der Flugkapitän am 30. Dezember in Seoul Richtung Amsterdam mit den Passagieren an Bord abheben sollte, versuchte er laut koreanischen Medien, sich ein Glas Champagner zu schnappen. Es stand als Begrüßungsdrink für die Business-Gäste bereit. Ein Mitglied der Kabinenbesatzung hinderte ihn daran und erinnerte den Piloten, dass er keinen Alkohol trinken darf.

Pilot nur mündlich verwarnt

Während des Fluges versuchte es der Kapitän allerdings noch einmal. Er fragte angeblich nach einem Glas Wein. Auch das verweigerte man ihm, wie es in den Berichten heißt. Die Flugbegleiter meldeten das ihrem Chef. Auch der Kopilot wurde über den Vorfall informiert. Das Problem: Er erzählte es seinem Kollegen und Vorgesetzten, obwohl das Kabinenpersonal ihn offenbar gebeten hatte, das zu lassen. Die Folge war offenbar eine Auseinandersetzung zwischen Flugbegleitern und Piloten.

Nach der Landung meldete der Kabinenchef den Vorfall Korean Air. Nun ist klar, was die Konsequenzen sind. Die meldende Person wurde verwarnt und beruflich herabgestuft, meldet die Zeitung Korea Times. Der Pilot kam mit einer mündlichen Warnung davon. Der Grund, so die Airline: Die Kabinencrew sei dafür verantwortlich gewesen, dass die Situation eskaliert sei. Zwar habe der Kapitän «kontroverses Verhalten an den Tag gelegt.» Doch habe das nicht für «echte Probleme» gesorgt. Die Kabinencrew hingegen sei dafür verantwortlich, dass auch Passagiere die Situation mitbekommen hätten.

«Missverständnis»

In einer Stellungnahme meint Korean Air: «Wir haben herausgefunden, dass es zwischen dem Kapitän und den Flugbegleitern ein Missverständnis gab», so die Fluggesellschaft. Das Transportministerium untersuche den Fall und man kooperiere vollumfänglich.

Mehr zum Thema

Griff zum Glas: Die meisten Piloten sind sich ihrer Verantwortung bewusst.

Wenn Piloten zu viel trinken

Der erste große Erfolg für Boeing ist Tatsache. <a href="https://www.aerotelegraph.com/korean-air-bestellt-30-dreamliner">Korean Air kauft 30 Dreamliner</a>. Die Fluggesellschaft ordert 20 Boeing 787-10 und zehn weitere 787-9.

Neuer Skandal um Besitzerfamilie von Korean Air

Purser Park Chang-jin: «Totale Erniederigung.»

Purser musste niederknien

ticker-korean-air-neu

Korean Air und Asiana klagen gegen Kartellstrafen wegen Frankfurt-Flügen

Video

Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
vueling airbus a320 mann auf flugzeug
Sicherheitsvorfall am Flughafen Valencia. An dem spanischen Airport ist am Wochenende ein junger Mann auf ein Flugzeug von Vueling geklettert.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a330 antarktis
Im vergangenen Dezember landete erstmals ein Airbus A330 in der Antarktis. Jetzt gibt es reichlich Einblicke ins Cockpit während dieses Fluges.
Timo Nowack
Timo Nowack