Embraer E190 von Hebei Airlines: Die Reisenden sahen sich vernachlässigt.

Passagiere klammern sich an Rad

Fünf First-Class-Passagiere einer Airline in China fühlten sich nicht standesgemäß behandelt. Darum griffen sie zu einer speziellen Protestmaßnahme.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Wer zahlt befiehlt. Das dachten sich offenbar auch die fünf First-Class-Passagiere von Hebei Airlines, die am 8. August nach Shijiazhuang reisen wollten. Die Mitarbeiter am Gate des Jiangbei International Airport in Chongqing verwehrten ihnen den Transport von der Wartehalle zum Flugzeug in einem eigenen Bus. Die gut zahlenden Reisenden hätten mit dem gemeinen Volk im ganz normalen Shuttle fahren sollen. Das wollten sie sich sich nicht gefallen lassen, berichtet die Zeitung Beijing Times. Die Hebei-Angestellten beschlossen deshalb auf Druck der anderen wartenden Fluggäste, das Gate zu schliessen und die Erstklass-Reisenden stehen zu lassen.

Daraufhin kam es zum Tumult. Das Quintett stürmte nämlich gemäß dem Blatt auf das Vorfeld und rannte zum Flugzeug. Dort klammerten sie sich offenbar an die Räder des Pushback-Fahrzeuges. So wollten sie verhindern, dass Flug NS3242 ohne sie abheben konnte.

Ganz nach Greenpeace-Manier

Erst ein Einsatz der Polizei beendete den Protest ganz nach Greenpeace-Manier. Man habe die renitenten Reisenden aufgeklärt, so die Zeitung Global Times. Sie seien danach mit einem späteren Flug an ihr Zielort geflogen worden.

Das staatliche Blatt China Daily findet das skandalös. In ähnlichen Fällen in Kunming und Guangzhou seien die Passagiere für Missbrauch ihrer Rechte und Störung der öffentlichen Ordnung bestraft worden. Doch diese First-Class-Reisenden lasse man einfach laufen.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

amsterdam schiphol schneemann
Der Schnee sorgt für Chaos und Hunderte Flugausfälle am größten Flughafen der Niederlande. Trotz der harten Bedingungen hat das Bodenpersonal in Amsterdam offenbar Spaß bei der Arbeit.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die verunglückte ATR 72 von Buddha Air: Überschoss die Landebahn in Bhadrapur.
Bei der Landung in Bhadrapur konnte eine ATR 72 von Buddha Air nicht rechtzeitig abbremsen. Sie schoss 300 Meter über die Piste hinaus. Sieben Menschen wurden dabei verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin