MH370: Rätsel um 2232 Kilo Fracht

An Bord der verschollenen Boeing 777 von Malaysia Airlines befanden sich exotische Früchte und Lithium-Ionen-Batterien. Und zwei Tonnen unbekannter Fracht.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

span>Die Frucht ist reich an Antioxidantien und daher als gesundheitsförderliches Lebensmittel sehr beliebt. Offenbar auch in China. 4,566 Tonnen Mangostan befanden sich an Bord von Flug MH370, wie dem ersten Untersuchungsbericht der malaysischen Regierung zu entnehmen ist. Sie waren für eine Handelsfirma in Peking bestimmt. Doch am Bestimmungsort kam die verderbliche Fracht bekanntlich nicht an. Die Boeing 777 von Malaysia Airlines gilt seit dem 8. März als verschollen.

Neben dem Obst hatte die B777 auch Lithium-Ionen-Batterien geladen. Sie wogen rund 221 Kilogramm. Offenbar stammten die elektronischen Teile von der Motorola-Fabrik auf der malaysischen Insel Penang und sollten in China weiterverarbeitet werden, wie das Nachrichtenportal FZ schreibt. Sie galten nicht als gefährliche Fracht, weil sie sachgemäß verpackt wurden.

Unter einem Hauptfrachtbrief zusammengefasst

Doch da gibt es noch eine andere Fracht an Bord von Flug MH370. Und über die ist bislang nichts Genaues bekannt. Sie lief zusammen mit den Batterien unter einem Hauptfrachtbrief. Der umfasste insgesamt Waren mit einem Gewicht von 2453 Kilogramm. Im Dokument sind aber nur die Batterien beschrieben worden, der Rest der Fracht wurden nicht näher bezeichnet. Zu 2230 Kilogramm weiß man also noch nichts Offizielles.

Gegenüber der malaysischen Zeitung The Star erklärte Malyasia Airlines später, es habe sich um «Funkzubehör und Ladegeräte gehandelt» ohne aber genauer zu werden. Und FZ schreibt, es handle sich um Funkgeräte und Ladegeräte zu den Lithium-Ionen-Batterien. Eines ist klar: Bis die Fluggesellschaft die Fracht von MH370 wirklich ausführlich beschreibt, gehen die Spekulationen weiter.

Mehr zum Thema

ticker sin-kung airways

Sin-Kung Airways startet Frachtbetrieb

Piloten von Air Asia: Künftig sollen sie viel weiter fliegen.

Air Asia beglückt Airbus mit Order für bis zu 70 A321 XLR - und plant globales Wachstum

ticker-malaysian-airlines

Im Bild: Malaysia Airlines präsentiert Airbus A330 mit Manchester-United-Sonderlackierung

Boeing 737 Max über Kuala Lumpur: Malaysia Airlines ordert Nachschub.

Malaysia Airlines gibt Airbus einen Korb - bis zu 60 weitere Boeing 737 Max bestellt

Video

Der Start der Boeing 787 von Vietnam Airlines aus Passagiersicht: Deutlich über das Pistenende in München hinaus.
Neue Aufnahmen zeigen das ganze Ausmaß des Zwischenfalls mit einer Boeing 787 von Vietnam Airlines in München. Sie rollte beim Start rund 120 Meter über das Pistenende hinaus, bevor sieabhob. Auch deuten Berichte darauf hin, dass die Bremsen aktiviert waren.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion