Australische Soldaten markieren das Suchgebiet: Wie die Nadel im Heuhaufen.

MH370: B777 flog viel schneller

Genauere Analysen der Satellitendaten ergaben, dass Flug MH370 von Malaysia Airlines schneller unterwegs war als gedacht. Nun wird anderswo gesucht.

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Hunderte von Hinweisen auf Satellitenbildern, aber noch kein Resultat. Das ist das Fazit der bisherigen Suche nach der verschwundenen Boeing 777-200 von Malaysia Airlines. Seit drei Wochen wird das Flugzeug nun schon vermisst. Zuletzt hielten internationale Teams im Indischen Ozean rund 2500 Kilometer südwestlich von Perth nach Trümmerteilen Ausschau. Ohne Erfolg. Das hat vielleicht einen Grund. Denn es könnte die falsche Stelle gewesen sein, wie neueste Auswertungen der Satellitendaten zeigen.

Seit Freitag (28. März) durchforsten die Teams unter Führung der Australian Maritime Safety Authority ein Gebiet, das rund 1000 Kilometer nördlich vom bisherigen oder rund 1680 Kilometer westlich von Perth liegt. Offenbar ergaben die neuesten Analysen der Satellitendaten, dass Flug MH370 schneller unterwegs war als zuerst gedacht. Daher würde das Kerosin schneller verbrannt worden sein als zuerst angenommen.

Schiffe und Flugzeuge losgeschickt

Nun wurden das Trossschiff HMAS Success der australischen Marine sowie fünf chinesische Schiffe in das neue Suchgebiet verlegt. Zudem wurden Satelliten umprogrammiert, um von der Stelle Aufnahmen zu machen und Flugzeuge aus Australien, China, Japan, Korea, Neuseeland und den USA losgeschickt. Das neue Suchgebiet umfasst 319'000 Quadratkilometer - das ist in etwa die Größe Norwegens.

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