Dreamliner von El Al: Ein Flug verspätete sich um zwei Stunden.

Los Angeles Free Palestine-Aufkleber sorgen für Alarm auf Flug von El Al

In Los Angeles entdeckte die Crew politische Aufkleber auf 140 Koffern. Das hatte weitreichende Folgen für den Flug von El Al nach Tel Aviv.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Erst mit rund zwei Stunden Verspätung konnte Flug LY6 von El Al am Montag (16. Februar) von Los Angeles in Richtung Tel Aviv abheben. Das hatte nicht etwa technische Gründe. Die Abreise verzögerte sich, weil die geladenen Koffer noch einmal überprüft werden mussten.

Kurz vor dem geplanten Abflug entdeckte die Besatzung auf zahlreichen aufgegebenen Koffern Aufkleber mit der Aufschrift «Free Palestine». Die politische Botschaft löste bei El Al ein umfassendes Sicherheitsprotokoll aus, mit spürbaren Folgen für Reisende.

140 Gepäckstücke mussten überprüft werden

Der Flug sollte um 14 Uhr starten, viele der Passagiere waren israelische Fans, die vom NBA-All-Star-Wochenende in den USA zurückkehrten, berichtet das Portal Jewish News. Zunächst war von einer kurzen Verzögerung die Rede, dann wurde klar: 140 Gepäckstücke mussten aus dem Frachtraum entladen und einzeln überprüft werden.

Nach Angaben von Reisenden erklärte die Besatzung später, dass jedes betroffene Stück separat kontrolliert werden müsse, um sicherzustellen, dass sich keine gefährlichen Gegenstände darin befänden. Da die Überprüfungen länger dauerten als erwartet, entschied sich El Al, ohne die Koffer zu starten. Der Abflug der Boeing 787 mit dem Kennzeichen 4X-EDF verzögerte sich daher nur um rund zwei Stunden und landete mit etwa einer Stunde Verspätung.

Unmut unter den Fluggästen von El Al

An Bord sorgte die Situation für Unmut. Einige Reisende berichteten von wachsender Nervosität und Unverständnis. Ein Passagier habe lautstark protestiert, andere bangten um wichtige Inhalte im Gepäck. Die Crew habe betont, Sicherheit habe Vorrang. Nach der Landung in Israel erhielten Betroffene die Mitteilung, dass ihre Koffer mit einem späteren Flug nachgeschickt würden.

Schön, dass Sie hier sind! Unsere Redaktion kennt die Branche, ihre Akteure und Zahlen – seit vielen Jahren. Wenn Sie uns unterstützen wollen, zahlen Sie weniger als für ein Getränk am Flughafen. Zudem lesen Sie werbefrei und stärken die unabhängige Berichterstattung. Jeder Beitrag zählt. Jetzt hier klicken und abonnieren

Mehr zum Thema

ticker-el-al-neu2

El Al muss geplante Hanoi-Verbindung absagen

ticker-el-al-neu2

El Al integriert KI-Hotelplattform ins Buchungssystem

ticker-el-al-neu2

El Al startet neue Reiseplattform

ticker-air-baltic

Air Baltic und El Al starten neue Codeshare-Partnerschaft

Video

Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.
Kurz nach dem Start in Mashhad geriet eine Boeing 737 von Sepehran Airlines in Schwierigkeiten. Videos zeigen heftige Vibrationen, durch die sich große Teile der Deckenverkleidung lösten und in den Gang fielen. Die Crew erklärte eine Luftnotlage und kehrte zum Flughafen zurück.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Mann auf dem Vorfeld in Paris: Mitarbeitende des Airports konnten ihn stoppen.
Ein Mann ist am Flughafen Paris-Charles de Gaulle offenbar durch die Sicherheitsbarrieren gelangt und bis aufs Vorfeld vorgedrungen. Flughafenmitarbeiter verfolgten ihn mit einem Dienstfahrzeug und konnten ihn stoppen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg