Alia CX300 an einem norwegischen Flughafen: Die Flugsicherung hat die Integration von elektrischen Flugzeugen getestet.

Mit Beta Technologies Alia CX300Elektroflugzeuge bestehen Praxistest in Norwegen

126 Flüge, sieben Flughäfen, reale Bedingungen: Norwegen testet erfolgreich den Einsatz von Elektroflugzeugen im regulären Luftverkehr. Doch für den breiten Einsatz braucht es noch Anpassungen, so das Fazit.

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Die regionale Luftfahrt ist in Norwegen überlebenswichtig, besonders im dünn besiedelten Norden mit seinen weitverzweigten Fjorden und weiten Landschaften. Das Land verfügt über mehr als 50 Flughäfen, von denen 43 von Avinor betrieben werden. Sie ist das staatliche Unternehmen, das für die Flugsicherung und den Betrieb der meisten zivilen Flughäfen in Norwegen verantwortlich ist.

Nun hat Avinor zusammen mit dem Flugzeugentwickler Beta Technologies und der Helikopterairline Bristow ein sechsmonatiges Testprogramm mit Elektroflugzeugen im kontrollierten norwegischen Luftraum abgeschlossen. Dabei wurde untersucht, wie sich die Flieger in den regulären Luftverkehr integrieren lassen.

Avinor hat 126 Flüge unter realen Bedingungen durchgeführt

Insgesamt 126 Flüge absolvierte das elektrische Frachtflugzeug Alia CX300 von Beta Technologies im Rahmen des Testprogramms. Getestet wurde an sieben norwegischen Flughäfen unterschiedlicher Größe und Komplexität, sowohl nach Sicht- als auch nach Instrumentenflugregeln. Die Tests liefen unter realen Betriebsbedingungen, inklusive der regulären Interaktion zwischen Pilotinnen und Piloten, Fluglotsinnen und -lotsen und Flughafenpersonal.

Die Studie zeigt: Elektroflugzeuge lassen sich in Norwegen sicher und effizient betreiben. Am besten schneiden sie in niedrigen Flughöhen und auf direkteren Routen ab. Das senkt den Energieverbrauch, vereinfacht die Planung und erhöht die Sicherheitsmarge. Bevor die Technologie jedoch kommerziell skaliert werden kann, sind Anpassungen im Luftraum und bei den Vorschriften nötig, so die Folgerung von Avinor.

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Redaktion