Eyjafjallajökull-Ausbruch: So groß wird Easyjets Wolke nicht

Easyjet kauft sich Aschewolke

Die europäische Billigairline will ihre Verluste durch Wolken aus Vulkanasche in Zukunft minimieren. Das lässt sie sich einiges kosten.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Eyjafjallajökull – so kompliziert dieser Name klingt, so berühmt ist er inzwischen. Der isländische Vulkan legte im Frühjahr 2010 nach seinem Ausbruch den europäischen Luftverkehr für Tage lahm und kostete die Branche Milliarden. Es war zu gefährlich für die Jets, durch die Aschewolke zu fliegen, die durch das Naturereignis entstanden war. Um 12 Prozent brach der Luftverkehr in Europa in der Folge ein. Der Eyjafjallajökull ist kein Einzelfall. Überall auf der Welt sorgen Vulkane immer wieder für solche Probleme im Luftverkehr. Vergangene Woche schloss in Mexiko der Flughafen Puebla, da der Popocatepetl Asche spie.

Derartige Verluste will man bei Easyjet in Zukunft vermeiden. Daher arbeitet die britische Billigairline gemeinsam mit Airbus und Nicarnia Aviation an einer Technologie, die Aschepartikel in der Luft aufspüren soll. Sie soll Piloten ermöglichen, ein Gebiet so zu umfliegen, dass der Feinstaub für die Technik des Flugzeuges keine Gefahr darstellt. Avoid heißt das System, das die Unternehmen gemeinsam testen.

Vulkanasche eingeflogen

Easyjet und Co. investieren viel in das Projekt. Eine Tonne Vulkanasche ließen sie extra aus Island nach Großbritannien einfliegen. Zwei Testflugzeuge sollen dann dafür zuständig sein, das System zu testen. Eines hat Airbus so umgebaut, dass es die Vulkanasche in der Luft verteilen und zu einer realistischen Aschewolke machen kann. Das andere soll dann mit der Avoid-Technologie diese Wolke umfliegen.

Aus 100 Kilometer Entfernung können die neuen Sensoren Feinstaub erkennen. So können Piloten durch die Warnungen frühzeitig die Flugrouten anpassen, erklärt Easyjet in einer Mitteilung. «Wir wollen niemals wieder Szenen wie im Frühjahr 2010 erleben», so Easyjet-Chefingenieur Ian Davies. Dafür sei das neue System essenziell.

Mehr zum Thema

Airbus A321 Neo von Easyjet: Ein solches Flugzeug hatte Probleme mit dem Frachtraum.

Flug von Easyjet landet in Berlin – ohne ein einziges Gepäckstück an Bord

ticker-easyjet

Easyjet rüstet letzte Airbus A320 mit Sharklets nach

ticker-easyjet

Easyjet setzt zweiten A321 Neo ab Berlin ein und rüstet letzte Airbus A320 am BER mit Sharklets nach

ticker-easyjet

Easyjet springt nach Eurostar-Ausfall mit Zusatzflug und größeren Jets zwischen London und Paris ein

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack