A380 von Emirates: Die Airline war in zwei Zwischenfälle verwickelt.

RügeChina straft Emirates ab

Eigentlich ist China ein Wachstumsmarkt. Emirates darf nun aber wegen zwei kleinen Vergehen im Land mehrere Monate keine neuen Strecken anbieten.

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Sechs Ziele fliegt Emirates in China derzeit an. Und dabei wird es zumindest für die kommenden sechs Monate bleiben. Denn: Die Luftfahrtregulierungsbehörde Civil Aviation Administration of China CAAC hat der Fluggesellschaft verboten, in dieser Zeit in der Volksrepublik auszubauen. Als Gründe nennt sie, dass Emirates die Sicherheitsvorschriften in den vergangenen Monaten zwei Mal verletzt habe.

Zum einen gehe es um einen Vorfall am 17. April. Die Crew eines Emirates-Fluges habe an diesem Tag die Instruktionen der chinesischen Lotsen falsch verstanden oder interpretiert und sei bei Urumqi in Xinjiang auf einer falschen Flughöhe geflogen. Am 18. Mai habe eine Crew in derselben Region den Kontakt zu den Lotsen verloren.

Strafe von 3800 Euro

Wegen der Zwischenfälle hat die Behörde Emirates bereits eine – zugegeben eher bescheidene – Strafe von 29.000 Yuan (rund 3800 Euro) auferlegt und Vertreter der Airline zu sich bestellt. Laut einem Statement der Airline kooperiere sie in beiden Fällen vollumfänglich mit den Behörden.

Eigentlich hatte Emirates geplant, im Juli mehr Sitze nach Peking und Shanghai anzubieten, indem sie auf den zweiten täglichen Flügen statt Boeing 777 Airbus A380 einsetzt. Ob diese Pläne unter das von den Behörden auferlegte Verbot fallen, ist noch nicht bekannt. Großen finanziellen Schaden wird die Golfairline aber wohl nicht nehmen. China macht nur drei Prozent der gesamten Kapazität der Fluggesellschaft aus Dubai aus.

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