Beinahe-Kollision über Houston

Das war knapp: Zwei Airbus A320 sind sich nach dem Start in Houston gefährlich nahe gekommen. Nun ermittelt die US-Luftfahrtbehörde FAA.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Gerade einmal 122 Meter lagen zwischen zwei Airbus A320 von United Airlines beim Start vom George-Bush-Airport in Houston. Flug 601 war gerade auf Landebahn 9 in Richtung Osten gestartet, Sekunden vorher hatte Flug 437 von Landebahn 15 nach Südosten abgehoben. Flug 601 erhielt dann die Ansage aus dem Tower nach rechts zu steuern - statt nach links.

Dadurch kamen sich die beiden Flugzeuge plötzlich gefährlich nahe. Der Abstand betrug gerade einmal 400 Fuß, umgerechnet 122 Meter, in der Höhe. Ab einem Abstand von 500 Fuß spricht die US-Luftfahrtbehörde FAA von einer «near midair collision», also von einer Beinahe-Kollision in der Luft. Die Behörde hat nun Ermittlungen aufgenommen.

Jeweils 150 Passagiere an Bord

In den Aufnahmen der Funkverbindungen hört man einen der Piloten fragen: «Hey, wisst ihr, was da gerade passiert ist?» Ein anderer Pilot erklärt: «Ihr seid gerade direkt übereinander hinweg geflogen.» «So sah das aus meiner Perspektive auch aus. Ich habe keine Ahnung, was im Tower gerade los ist, aber das war gerade wirklich heftig.» Die Flüge von United nach Mexico City und Vancouver hatten beide jeweils etwa 150 Passagiere an Bord.

Die Beinahe-Kollision ist nicht die einzige in letzter Zeit: Im April startete eine Embraer ERJ-145 in Newark während gleichzeitig eine Boeing B737 auf der kreuzenden Landebahn landete. Die Maschinen verfehlten sich nur um wenige Meter. Der Zwischenfall führte dazu, dass die Regeln für Starts und Landungen in Newark geändert wurden.

Mehr zum Thema

ticker-united-airlines

United Airlines übernimmt ersten Airbus A321 XLR mit Pratt & Whitney GTF Advantage

Boeing 777 von United Airlines: Ein Überflug wurde gestrichen.

United wollte mit Boeing 777 und Kampfjets Flug vom 11. September nachstellen – und sagt die Aktion wieder ab

ticker-united-airlines

Boeing 787-9: United Airlines kommt jetzt mit neuer Premiumkabine nach Zürich

ticker-united-airlines

United Airlines präsentiert Sonderlackierung auf Embraer E175 für Skigebiete in den USA

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier