Damaged Airbus A380: Costly repair.

WartungspanneAirbus A380 von Emirates fällt auf die Nase

Wartungspanne bei Emirates: Während einer Routineuntersuchung kollabierte das Bugfahrwerk eines Airbus A380. Das Flugzeug wurde stark beschädigt.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Bei den regelmäßigen Wartungschecks werden Flugzeuge im Hangar grundlegend überprüft und wieder in Schuss gebracht. Bei Emirates passierte nun dabei genau das Gegenteil. Ein Airbus A380 fiel bei einer Routineuntersuchung in Dubai mit der Nase auf den Boden. Er wurde schwer beschädigt.

Anscheinend kollabierte das Bugfahrwerk des Superjumbos. Bei Twitter tauchte ein Bild auf, das den A380 mit dem vorderen Rumpf auf dem Boden liegend in einem Wartungshangar zeigt. Die Nase, in der sich das Wetterradar befindet, ist aufgeplatzt und abgebrochen. Über den ausgefahrenen Klappen des vorderen Fahrwerks sind Einbuchtungen zu sehen.

Untersuchung eingeleitet

Der Vorfall habe sich vergangenen Dienstag (20. August) ereignet, teilte Emirates dem Fachportal Flightglobal mit. Das Flugzeug habe sich gerade in einem sogenannten A-Check befunden, der ungefähr alle zwei Monate erfolgt. Mitarbeiter seien beim Unfall nicht verletzt worden.

Über das Ausmaß der Schäden macht die Airline bisher keine Angaben, ebensowenig darüber, wie lange das Flugzeug ausfallen wird. Auch was das Einknicken des Fahrwerks verursachte, ist bisher unbekannt. Emirates teilte mit, man habe eine interne Untersuchung eingeleitet.

A380 erst vier Jahre alt

Bei dem Flugzeug handelt es sich um den Airbus A380 mit der Seriennummer MSN200 und dem Kennzeichen A6-EOP. Dieser wurde 2015 gebaut und gehört somit zu den jüngeren XL-Fliegern von Emirates. Die Golfairline betreibt derzeit mehr als 110 Exemplare des A380, von dem sie 2008 ihren Ersten erhielt.

Mehr zum Thema

A380F: Fedex bestellte die Frachtversion des Superjumbos.

Die A380, die Papiertiger blieben

Trümmer im ewigen Eis: A380-Triebwerke müssen überprüft werden.

Weitere Triebwerk-Checks bei einigen Airbus A380 nötig

Airbus A380 of Air France: The airline no longer wants the aircraft.

Wo der Airbus A380 wann verschwindet

Airbus A380 mit Triebwerken von Engine Alliance: Problem mit einer Dichtung.

FAA schickt Airbus-A380-Triebwerke in die Werkstatt

Video

Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Mapflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Szene aus «111 - Echoes from Halifax»: Der Film zeigt die Tragödie anhand menschlicher Schicksale nach.
Anne Walser ist Produzentin des Kinofilms «111- Echoes from Halifax». Im Interview erklärt sie, weshalb das Thema Absturz von Swissair-Flug SR111 auch nach mehr als 25 Jahren noch aktuell ist, wieso sie bewusst auf einen Katastrophenfilm verzichtete und wie sich das Team vorbereitete.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin