Jetstar-Flieger: Ein Handy führte zur Eskalation.

JetstarAcht Stunden Verspätung wegen Streithähnen

Ein Flugzeug kehrte auf dem Weg zum Start in Singapur ans Gate zurück. Und dort blieb es lange stehen. Der Grund: Ein Polizeieinsatz, ausgelöst durch streitende Passagiere.

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Als Jetstar-Flug 3K161 am vergangenen Samstagmorgen (23. Dezember) um 7:15 Uhr Ortszeit endlich vom Flughafen Changi in Singapur in Richtung Darwin in Australien abhob, hatte er so richtig Verspätung. Fast acht Stunden waren es inzwischen. Die Geduld der Passagiere wurde derart strapaziert, weil ein lautstarker Streit zwischen drei Fluggästen einen Polizeieinsatz ausgelöst hatte.

Laut der Zeitung Straits Times brach der Streit zwischen einem 55-jährigen philippinisch-australischen Doppelbürger und seinem Sitznachbar, einem 47-jährigen Australier, aus. Der ältere Mann soll seinen Sitznachbarn nach einer entsprechenden Durchsage aufgefordert haben, sein Telefon auszuschalten. Zwischen den beiden Männern sowie der Ehefrau des 55-Jährigen brach in der Folge ein heftiger Wortwechsel aus.

Passagierin hörte das Wort «Bombe»

Nachdem die Passagiere der Aufforderung der Crew keine Folge leistete, ihren Disput beizulegen, eskalierte der Streit. Die Crew alarmierte die Polizei. Zur Eskalation der Situation beigetragen hatte die Aussage einer weiteren Passagierin, einer der am Streit Beteiligten habe das Wort «Bombe» gesagt. Die Frau war allerdings die einzige Zeugin, die das gehört hatte –  eine Bombe wurde nicht gefunden.

Wie ein Jetstar-Sprecher gegenüber der Straits Times sagte, musste das Flugzeug, das bereits am Rollen war, ans Gate zurückkehren. Die Passagiere erhielten aufgrund der Wartezeit Essensgutscheine. Familien mit Kindern hätten die Lounge benutzen dürfen. Die Polizei bestätigte gegenüber der Zeitung einen Einsatz aufgrund einer Störung der öffentlichen Ordnung.

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