Syed Adam Ahmed: Auf der staatlichen kanadischen Anti-Terror-Liste.

No-Fly-ListSechsjähriger darf nicht fliegen: Terrorverdacht

Syed Adam Ahmed ist sechs Jahre alt. Doch zum zweiten Mal schon wurde der kanadische Junge nun als hochverdächtiger Terrorist eingestuft - weil sein Name auf einer Anti-Terror-Liste erscheint.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Oops, they did it again. Eine kanadische Familie buchte einen Flug von Toronto nach Edmonton. Doch als sie ihren sechsjährigen Sohn vergangenen Freitag (4. März) online einchecken wollten, verweigerte das System dem Kleinen die Zuteilung eines Sitzplatzes. Denn der Junge mit Namen Syed Adam Ahmed steht auf der Anti-Terror-Liste der Regierung, offiziell Passenger Protect Program genannt. «Wann hört das endlich auf», schrieb seine Mutter genervt bei Twitter.

Dasselbe ist der syrischstämmigen, aber seit Jahren bestens integrierten Familie im Januar nämlich schon einmal passiert. Ihr Sohn wurde damals am Flughafen beim Check-In abgefangen, als er mit seinem Vater in die USA zu einem Eishockeyturnier reisen wollte. Der Computer spuckte bei ihm aus: «High Profile». Er wurde also als Hochverdächtiger identifiziert. Das Problem: Der Eintrag gilt einem anderen Mann mit gleichem Namen.

Andere Familien haben dasselbe Problem

Das Schicksal von Syed Adam Ahmed hatte im Januar die kanadische Politik wachgerüttelt. Der Transportminister verpflichtete sich damals, der Sache der Anti-Terror-Liste nachzugehen, nachdem herausgekommen war, dass zahlreiche andere Familien dasselbe Problem haben. Ihre Kinder galten auch als terrorverdächtig.

Geschehen ist offenbar nichts. Immerhin konnte der sechsjährige Syed Adam Ahmed am Ende doch noch fliegen. Bei Air Canada setzte man auf eine Gesichtskontrolle, um zu merken, dass der Junge keine Gefahr für den internationalen Luftverkehr darstellt.

Mehr zum Thema

Anflug: Heute landen wir auf einem Inselflughafen.

Wie gut kennen Sie sich mit Inselflughäfen aus?

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Chicago O'Hare, USA: Einer von zwei Flughäfen der Vereinigten Staaten, die alle bewohnten Kontinente bedienen.

Ab diesen sechs Flughäfen kommt man auf jeden bewohnten Kontinent

«Unter dem Rundbau entfaltet sich rund um das weitläufige Central Green ein lebendiges neues Viertel. Mit Pflanzen, Bäumen und bequemen Straßenmöbeln ist dies ein flexibler. Das Grün zieht sich durch die drei Zweige des Terminals und umrahmt Boulevards mit Restaurants, Geschäften und Einzelhandelsgeschäften, die zusammen an eine lebendige Straße in einem Chicagoer Viertel erinnern», so das Archtiekturbüro Studio Gang.

Chicago bekommt spektakuläres neues Terminal

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier