Blick auf Teheran nach dem Start: Mehr Airlines wollen im Iran aktiv sein.

PläneSechs neue Fluglinien für den Iran

Der Iran ist ein hartes Pflaster für Fluggesellschaften. Dennoch wollen sechs neue nationale Anbieter in das Geschäft einsteigen.

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Fluggesellschaften haben es allgemein nicht leicht. Ihr Geschäft ist eines mit hohen Investitionen und minimalen Margen. Entsprechend hoch ist die Quote des Misserfolgs.

Im Iran ist das Leben der Airlines nochmals ein ganzes Stück schwieriger als im Westen. Geld ist knapp und jahrelang waren wegen des westlichen Embargos gegen das Mullah-Regime in Teheran auch Ersatzteile rar. Trotz der Schwierigkeiten finanzieller und technischer Art gibt es im Iran heute aber rund 25 aktive Fluggesellschaften. Die größten davon sind Mahan Air, Iran Air, Iran Aseman Airlines und Qeshm Airlines.

Mindestens fünf Flugzeuge

Bald sollen sechs weitere Fluglinien hinzukommen, wie das Fachportal Aviation Iran schreibt. Die Luftfahrtvereinigung Association of Iranian Airlines Aira und das Ministerium für Straßen und Stadtentwicklung hat die Gesuche der Neulinge bewilligt.

Damit die Neuen auch wirklich starten können, müssen sie nun konkrete Belege für eine erfolgreiche Geschäftsaufnahme vorlegen. Dazu gehören fünf Flugzeuge und ein Kapital von 350 Millionen Rial (umgerechnet 105.000 Euro) sowie operatives und technisches Knowhow.

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