Dreamliner von Scoot: Ab 2017 nach Athen.

Singapur-AthenScoot fliegt ab 2017 nach Europa

Die Billigairline will im kommenden Jahr nach Europa fliegen. Mit dem Flug nach Athen schafft Scoot sogar einen kleinen Rekord. Die einzige asiatische Low-Cost-Airline mit Europa-Plänen ist Scoot nicht.

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Nun ist es offiziell: In weniger als einem Jahr fliegt Scoot nach Europa. Die Billigtochter von Singapore Airlines bietet ab dem 20. Juni 2017 viermal die Woche Flüge nach Athen an. Es ist die erste Europa-Strecke von Scoot und mit einer Entfernung von mehr als 10.000 Kilometern auch der längste von einer Billigairline angebotene Flug.

Die Preise für die Flüge sollen laut einer Mitteilung «Geldbeutel-freundlich» sein. Genaue Preise nennt die Airline noch nicht. Doch in einem Aktionsangebot, das diese Woche gestartet ist und bis Ende des Monats läuft, gibt es Tickets für 288 Dollar pro Strecke in der Economy und 888 Dollar in der Business Class.

329 Plätze im Dreamliner

Eingesetzt wird eine Boeing 787-8. Im Dreamliner sind 329 Plätze eingebaut, 18 davon in der Premiumklasse Scoot Biz. Für die Crew gibt es acht Schlafplätze. Die Flüge ab Singapur sollen um 2 Uhr morgens starten und um 8:30 Uhr in Athen eintreffen, der Rückflug soll um 12 Uhr Mittags wieder abheben. Noch braucht es dafür das Okay der Behörden, so Scoot.

Die malaysische Konkurrentin Air Asia könnte Scoot mit den Plänen zuvor kommen, sollte alles nach Plan laufen. Sie will mit dem Langstreckenarm Air Asia X schon bald wieder nach Europa fliegen. Von dort hatte sich die Fluglinie 2012 mit der Einstellung der Flüge nach Paris und London verabschiedet. Die Nachfrage sei zwar da gewesen, aber die Kosten schlicht zu hoch, so damals die Begründung.

Air Asia via Istanbul nach Barcelona

Via Istanbul soll ein Airbus A330 schon ab dem 30. Oktober täglich nach Barcelona fliegen, bestätigte Air Asia in der vergangenen Woche. Zuvor hatte Airlineroute auf entsprechende Einträge in Datenbanken aufmerksam gemacht. Buchungen für die Strecke sind allerdings noch nicht möglich.

Auffällig ist, dass beide Fluggesellschaften sich mit den neuen Europastrecken nicht für klassische Rennstrecken-Destinationen wie Paris oder London entschieden haben. Auf diesen ist allerdings auch die Konkurrenz deutlich größer als auf Strecken nach Athen, Istanbul oder Barcelona. Dennoch hat Air-Asia-Chef Tony Fernandes bereits laut darüber nachgedacht, auch die Paris-Flüge schon bald wieder anzubieten.

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