Der Auftritt von Fly Olympic: Die Airline hatte zu hohe Erwartungen.

Fly Olympic ist konkursAirline-Pleite in Schweden

Fly Olympic ist am Ende. Nach nur zwei Wochen Betrieb ist die Fluggesellschaft Konkurs. Und hinterlässt bereits gestrandete Passagiere.

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«The End» steht auf der Homepage von Fly Olympic nur noch. «Nachdem wir zwei Wochen lang nach einer Lösung für unsere finanziellen Probleme gesucht haben, bleibt uns leider nichts anderes übrig als der Konkurs.» Die schwedische Fluglinie hatte Passagiere vom Londoner Flughafen Gatwick nach Afrika geflogen. Somalia und Eritrea waren die ersten Ziele.

Eigentlich wollte Fly Olympic bald ausbauen. Die Muttergesellschaft Aer Asian Pacific Around The World Travel besteht als Reiseanbieter schon länger, Fly Olympic war erst vor zwei Wochen offiziell abgehoben. Doch offenbar hatte sie viel zu hohe Erwartungen. «Die Afrika-Flüge liefen viel schlechter, als irgendeine realistische Schätzung vermuten ließ», heißt es in der Erklärung weiter. «Die Verluste, die das zu Folge hatte, waren zu hoch, als dass eine Firma unserer Größe das überleben könnte.»

Gestrandete Passagiere

Alle Flüge und alle Reservierungen wurden bereits am 29. Juli storniert, wie das Fachportal CH Aviation zuerst meldete. Einige Fluggäste sind jedoch immer noch gestrandet. Und die Hoffnung auf eine Entschädigung oder zumindest eine Rückzahlung des Ticketpreises ist nicht unbedingt begründet. Die Fluglinie rät nur dazu, den Kreditkartenbetreiber zu kontaktieren und sich wegen möglicher Rückflüge an andere Fluggesellschaften zu wenden.

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