Kirwall Airport: Bald auch bei schlechtem Wetter erreichbar.

Mit Technik gegen garstiges Wetter

Schottlands kleine Flughäfen sind bei Wind, Nebel und Regen oft nicht anzufliegen. Das soll sich nun ändern.

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Die Highland and Islands Airports Limited (Hial) hat ein Problem. Die Landebahnen ihrer elf Flughäfen in den schottischen Highlands and Islands sind relativ kurz. Nur 1500 Meter lang ist etwa die Piste in Islay. Zudem sind die Wetterbedingungen oft schwierig. Das führt zu Flugstreichungen und damit bei Airlines und Flughäfen zu Einnahmeausfällen. Deshalb plant die Flughafenbetreiberin nun alle ihre Anlagen mit dem Satellitennavigationssystem EGNOS auszurüsten. Hinter der Abkürzung steht ein gemeinsames Projekt der europäischen Raumfahrtbehörde ESA, der EU und der europäischen Flugsicherung Eurocontrol. Das System kann eine Verbindung zu GPS-Geräten in den Flugzeugen herstellen und dem Piloten auf diese Weise wertvolle Unterstützung bei der Landung leisten.

Wie BBC berichtet, sagte ein Sprecher von Hial, dass Fluggesellschaften einige ihrer kleineren Flugzeuge vor kurzem mit neuen GPS Geräten ausgestattet haben. Jetzt wollen sie das System testen, bevor die ganze Flotte mit einbezogen wird. Die Landepisten in Barra, Benbecula und Campbeltown könnten laut Hial schon dieses Jahr mit dem neuen System ausgestattet werden. Danach würden auch diejenigen Flughäfen auf den nördlicheren Inseln zum Zug kommen. Die kleinen Flugzeuge der schottischen Airline Loganair sind bereits entsprechend ausgerüstet, um EGNOS wirkungsvoll einzusetzen. Hial betreibt Flughäfen in Barra, Benbecula, Campbeltown, Inverness, Islay, Kirkwall, Stornoway, Sumburgh, Tiree, Wick und Dundee.

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