Schafe am Hamburger Flughafen: Nicht die einzigen tierischen Luftfahrt-Mitarbeiter.

Schafe, Hunde, BienenTierische Mitarbeiter in der Luftfahrt

Der Hamburger Flughafen beschäftigt neuerdings eine Schafherde. Er ist nicht der einzige auf der Welt, der in der Luftfahrt auf tierische Hilfe setzt.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Seit kurzem hat der Hamburger Flughafen neunzig neue Angestellte. Das Ungewöhnliche: Sie haben vier Beine. Eine Schafherde hält seit kurzem den Rasen im südwestlichen Teil des Geländes kurz. «Der Bereich war wegen des Grabensystems und der Böschungen mit technischem Gerät immer schwer und nur mit großem Aufwand zu bearbeiten», erläutert Torsten Fick vom Flughafen-Tochterunternehmen Real Estate Maintenance Hamburg.

Das Unternehmensklima scheint gut zu sein. Schon nach wenigen Tagen habe sich gezeigt, dass sich der Einsatz der Schafe lohne. Seine Tiere hätten keine Angst vor den Fliegern, versichert Schäfer Tobias Belch. «Sie fressen von Anfang an gut und fühlen sich wohl.»

Ziegen in Portland

Hamburg ist nicht der erste Flughafen, der auf tierische Mitarbeiter setzt. So helfen vierzig Ziegen am Airport Portland, das Unkraut zu beseitigen. Ein Wachlama passt darauf auf, dass keine Wölfe oder andere natürlichen Feinde die Ziegen angreifen. Ebenfalls in Portland arbeitet der Bordercollie Fish. Die Aufgabe des Hundes ist es, Gänse und andere Vögel von den Pisten fernzuhalten und so das Risiko eines Vogelschlages zu verhindern.

Beagle Brigade

Hunde sind auch an anderen Flughäfen beliebt. Die meisten Passagiere haben sie bisher im Zusammenhang mit der Fahndung nach Drogenschmugglern gesehen. Doch auch andere Dinge gibt es zu erschnüffeln. Zu großer Bekanntheit schaffte es etwa die Beagle Brigade. Speziell ausgebildete Beagles sollen an US-FLughäfen verhindern, dass Passagiere illegal Fleisch und andere tierische Produkte einführen. Die Hunde und ihre Halter sind beim US-Landwirtschaftsministerium angestellt.

Bienen bei Airbus

Auf fliegende Arbeitskräfte setzt Airbus. Am Hamburger Standort Finkenwerder hält der Flugzeugbauer einen Bienenschwarm. Dank ihnen will Airbus Informationen darüber sammeln, wie der Betrieb sich auf die Umwelt auswirkt. 600 Gläser Honig produzieren die Bienen pro Jahr. Neben dem süßen Produkt werden auch die von ihnen gesammelten Pollen und das Bienenwachs auf Verschmutzungen getestet. Dafür zuständig ist der Vollzeit-Imker Eberhard Schädlich.

Sherlock bringt verlorene Gegenstände

Ein weiterer vierbeiniger Flughafenmitarbeiter war leider nur eine PR-Aktion von KLM, ist aber so niedlich dass wir ihn Ihnen dennoch nicht vorenthalten wollen: Sherlock. In einem Video wird gezeigt, wie der Hund durch seinen Geruchssinn von Passagieren verlorene Gegenstände schnell mit ihren Besitzern wieder vereint. KLM erklärte nach einem regelrechten Medienhype allerdings, dass der Hund nur ein Weg war, den eigenen Lost-and-Found-Service zu präsentieren.

Mehr zum Thema

airbus a350 900 delta air lines

Anonymer Kunde bestellt 15 Airbus A350

ticker-airbus-konzern-

Airbus holt Strategieberater Eric Kirstetter in den Vorstand

airbus a319 neo china southern

China Southern und ihre Tochter Xiamen Airlines bestellen mehr als 130 Jets bei Airbus

ticker-airbus-konzern-

Airbus startet schwächer ins Jahr – weniger Auslieferungen drücken Ergebnis

Video

03cb5639-a63e-4644-b420-139634c38344
Die abgelegenste bewohnte Insel der Welt kämpft mit der Angst vor einem Hantavirus-Ausbruch. Nun warf ein britischer Airbus A400 M medizinisches Material über Tristan da Cunha ab – begleitet von Fallschirmjägern und Notfallmedizinern.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg