Reisendes Paar in Arabien: Ab und zu sorgt die Platzwahl für Probleme.

Nach Beschwerden von PassagierenSaudia trennt Frauen und Männer

In Saudi Arabien gab es immer wieder Ärger, weil Männer nicht wollten, dass ihre Frauen neben Fremden sitzen. Darauf reagiert die Nationalairline Saudia.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Es ist kein verfrühter Aprilscherz. Die Nationalairline Saudi Arabiens will auf allen Flügen eine Geschlechtertrennung einführen. Das heißt: Frau und Mann dürfen nur dann nebeneinander sitzen, wenn sie «nah» verwandt sind. Dies berichtet das Newsportal Emirates 24. Offenbar hatte es von verschiedenen Seiten Beschwerden gegeben, weil Frauen auf Flügen von Saudia - Saudi Arabian neben Männern saßen, die unbekannt waren. Die jeweiligen Gatten hatten sich dann bei der Fluggesellschaft gemeldet und auf das Problem aufmerksam gemacht.

«Es gibt Lösungen für das Problem», so Abdul Rahman Al Fahd, Marketingmanager bei Saudia, zur Zeitung Ajel. Laut Informationen der Zeitung sieht die Lösung so aus, dass Frauen einfach nicht mehr neben Männern sitzen. Eine entsprechende Anweisung habe man bereits an das Check-In-Personal ausgegeben. Offiziell bestätigt wurde die Maßnahme von Saudia noch nicht – allerdings gibt es auch kein Dementi.

Auch Flüge nach Israel problematisch

Nicht nur in den arabischen Ländern haben Fluggesellschaften Probleme wegen des Zusammensitzens fremder Männer und Frauen. Auch auf Flügen nach Israel kommt es regelmäßig zu Problemen. So kam es etwa im vergangenen Jahr zur Zeit des jüdischen Neujahrsfest gleich mehrfach zu stundenlangen Verspätungen, weil ultraorthodoxe Juden, so genannte Haredi, sich weigerten, neben Frauen zu sitzen. Das Personal der israelischen Nationalairline El Al musste ewig nach Ersatzplätzen suchen.

El Al ließ zu dem Thema einzig verlauten, dass man versuche, den Bedürfnissen aller Passagiere so gut wie möglich nach zu kommen. Verständlich, ist die Airline doch ein gebranntes Kind in Sachen Geschlechterfragen: 2010 wurde die Fluggesellschaft zu einer Zahlung von 14.000 Dollar verdonnert, als eine Frau aufgefordert wurde, ihren Platz zu wechseln, weil sie neben einem Mann saß. Zudem ist die Geschlechtertrennung in öffentlichen Verkehrsmitteln in Israel gesetzlich verboten.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
leav damakus syrien wassersalut
Mit Leav fliegt wieder eine deutsche Fluglinie nach Syrien und baut ihr Angebot direkt aus. Sundair soll bald folgen. Auch Eurowings zeigte in der Vergangenheit Interesse - will aktuell aber noch nicht wieder das Land ansteuern.
Timo Nowack
Timo Nowack