Letzte Aktualisierung: um 20:38 Uhr
Partner von  

Expansion und Erneuerung

Saudia will 100 neue Flieger

Die Nationalairline Saudi-Arabiens plant eine Modernisierung der Flotte und einen kräftigen Ausbau. Deshalb will sie gleich 100 neue Jets bestellen.

Saudia

Sicherheitsvorschriften von Saudia: Die Airline will den Service verbessern.

Zwei funkelnagelneue Boeing 777-300ER trafen in den vergangenen drei Monaten in Jeddah ein. Doch damit hat Saudia Airlines noch lange nicht genug. Die Fluggesellschaft aus Saudi-Arabien hat Großes vor. Gleich 100 neue Flugzeuge will sie bis 2020 kaufen. So sieht es der neue Fünfjahresplan vor, der am Dienstag (21. April) vom Aufsichtsrat verabschiedet wurde.

Mit den neuen Flugzeugen will Saudia ältere Maschinen ersetzen. Die 18 Boeing 747-400 gehören ebenso dazu wie die 23 Boeing 777-200 oder die 2 A330-200 und die B767-300. Zudem will die saudi-arabische Fluggesellschaft expandieren. Wachsen will Saudia im Inland, wo mit Al Maha und Saudi Golf gleich zwei neue Konkurrenten entstehen. Doch auch neue Routen ins Ausland sind vorgesehen, wie die Zeitung Arab News berichtet.

Saudia will auch die eigene Effizienz erhöhen

Mit den neuen Fliegern alleine ist es nicht getan. Saudia – die ehemalige Saudi Arabian Airlines – will auch die eigene Effizienz erhöhen. Zudem sollen die Infrastruktur verbessert und die Mitarbeiter mit Kundenkontakt besser geschult werden. In letzter Zeit machte die Fluglinie vor allem mit raufenden Mitarbeitern von sich reden.

Die staatliche Fluglinie des arabischen Königreichs besitzt derzeit eine Flotte von 157 Flugzeugen. Damit bedient sie 114 Ziele in 41 Ländern. Unter den Destinationen befinden sich auch Frankfurt und Genf.



Die Redaktion behält sich das Recht vor, Kommentare zu moderieren und zu kürzen. Kritische Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen oder Kommentare mit rassistischem, sexistischem, themenfremdem, rein politischem, beleidigendem oder rein polemischem Inhalt hingegen werden entfernt. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Über die Entscheide der Moderatoren wird keine Korrespondenz geführt.