Toblerone: Ist bei SAS und Norwegian rausgeflogen.

Wegen RusslandSAS und Norwegian boykottieren Milka, Toblerone und Co.

Der amerikanische Snack- und Süßwarenriese Mondelez ist weiterhin in Russland aktiv. In Skandinavien hat sich deshalb eine Boykottbewegung gegen Produkte wie Milka, Toblerone und Co. formiert. Auch zwei Airlines machen mit.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Was verbindet Trident-Kaugummis, Halls-Bonbons, Tuc-Cracker, Oreo-Kekse sowie Toblerone- und Milka-Schokolade? Sie alle gehören Mondelez International. Der amerikanische Snack- und Süßwarenriese beschäftigt weltweit 90.000 Mitarbeitende, macht jährlich mehr als 30 Milliarden Dollar Umsatz und vertreibt Produkte in mehr als 150 Ländern.

Trotz Angriffskrieg gegen die Ukraine ist Mondelez weiterhin in Russland tätig. Rund eine Milliarde Dollar Umsatz erarbeitet der Konzern in dem riesigen Land. Man habe alle nicht dringend notwendigen Aktivitäten in Russland reduziert und etwa Investitionen und Werbeausgaben eingefroren, erklärt er. Man trage aber gleichzeitig dazu bei, die Kontinuität der Lebensmittelversorgung in Russland in diesen schwierigen Zeiten aufrechtzuerhalten.

Alle Produkte aus dem Sortiment

Das ist vielen nicht genug. In Skandinavien ist eine große Protestbewegung gegen Mondelez entstanden, die zum Boykott der Produkte des Konzerns aufruft. Und auch viele Unternehmen haben sich dem Aufruf angeschlossen. Neben dem Einzelhändler Coop Norge, der Reederei Fjord Line und der schwedischen Eisenbahn SJ sind auch zwei Fluggesellschaften dabei.

«Produkte von Mondelez werden bis auf Weiteres nicht mehr an Bord unserer Flüge verkauft. Wir werden eine vollständige Überprüfung aller unserer Lieferanten durchführen», erklärte ein Sprecher von Norwegian Air gegenüber dem Fachblatt Just Food. Auch SAS boykottiert Mondelez. Man habe alle Produkte des Konzerns aus dem Sortiment genommen und ersetze sie, sagte eine Sprecherin der Zeitung Borsen.

Mondelez ist nicht alleine

Mondelez ist allerdings bei weitem nicht der einzige westliche Lebensmittelkonzern, der weiterhin in Russland aktiv ist. So verkauft gemäß einer aktuellen Liste der Universität Yale der deutsche Milchproduktkonzern Hochland (Almette) weiterhin im Land, ebenso der deutsche Schokoladenhersteller Ritter Sport (er spendet jedoch alle Einnahmen aus Russland an humanitäre Hilfsorganisationen), der österreichische Lebensmittelkonzern Agrana und der österreichische Energydrinkproduzent Red Bull.

Mehr zum Thema

Die SE-RSC und ihr Leasing-Konstrukt: Gegen die ehemalige Betreiberin SAS gibt es Forderungen.

Airbus A350 wird versteigert - samt Forderungen gegen SAS

Heart ES-30 von SAS: So soll sie aussehen.

SAS verkauft Tickets für Flug in fünf Jahren - mit Flieger, den es noch nicht gibt

Die Kreditkarte der Norwegian Bank: Airline und Geldinstitut streiten um den Markennamen.

Bank und Airline streiten um den Namen Norwegian

ticker-izhavia-1

Lizenz von Izhavia entzogen: Bericht über herausgerissene Seiten aus Notfallhandbuch

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil