Airbus A320 Neo: S7 war russischer Erstbetreiber.

Vernetzung russischer RegionenS7 startet Billigableger mit Airbus A320 Neo

Die russische Regierung hat eine Airline gefunden, die mit Billigflügen auch entlegene Regionen ansteuert. S7 gründet dazu eine Tochter, die auf Airbus A320 Neo setzt.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Wie groß ist die Flotte von S7 Airlines? Geschätzt?

Die Antwort dürfte einige überraschen. Die russische Fluggesellschaft betreibt mehr als 100 Flugzeuge. Das sind mehr Flieger, als Eurowings hat und doppelt so viele wie Condor. S7 betreibt keinerlei Langstreckenjets, dafür hat sie alleine aus der neuesten Generation der Kurz- und Mittelstreckenmaschinen 29 Airbus A320 Neo, vier A321 Neo und zwei Boeing 737 Max 8. Es wird deutlich: Bei S7 handelt es sich weder um eine kleine noch um eine eingerostete Fluggesellschaft.

Start mit vier Airbus A320 Neo

Auf dieser Basis plant sie nun die Expansion mit einer Tochtergesellschaft. Man gründe eine klassischen Billigairline, teilt S7 mit. Die neue Fluglinie soll im Juli 2022 abheben, der Start des Ticketverkaufs ist für das Frühjahr 2022 geplant.

Als Fluggerät wird die neue Airline Airbus A320 Neo nutzen. Ein Vorvertrag für die Lieferung der ersten vier Flugzeuge sei bereits unterzeichnet, so S7. Dann sollen pro Jahr sechs bis acht weitere Jets folgen, um im Jahr 2024 auf mehr als 20 zu kommen.

S7 macht russische Regierung glücklich

Der Billigflieger wird die russischen Regionen miteinander verbinden und soll so neue Marktanteile erobern. Denn in Russland konzentriere sich der Low-Cost-Verkehr bisher sehr auf Moskau und St. Petersburg, erklärt S7-Gesellschafterin Tatyana Fileva.

Man komme damit auch dem Wunsch des Verkehrsministeriums nach, mit einer zentralrussischen Billigfluglinie die Regionen des Landes besser zu vernetzen, so Fileva. Damit hat die russische Regierung nun doch eine Fluggesellschaft gefunden, die den Plan umsetzt, mit dem sie zuerst auf wenig Begeisterung gestoßen war.

Eine Million Reisende im ersten Jahr

Ziel der S7-Tochter ist es, im ersten Betriebsjahr rund eine Million Passagierinnen und Passagiere zu befördern. Im Jahr 2024 sollen es dann rund 6 bis 7 Millionen Reisende sein.

Mehr zum Thema

Pobeda Boeing 737: Der russische Billigflieger geht beim Verkehrsminister als gutes Beispiel voran.

Russische Airlines lassen Regierung auflaufen

Dresden: Noch ein neues Deutschland-Ziel von S7 Airlines

Dresden: Noch ein neues Deutschland-Ziel von S7 Airlines

S7 Airlines nimmt Flüge nach Hamburg auf

S7 Airlines nimmt Flüge nach Hamburg auf

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies