Airbus A320 Neo: S7 war russischer Erstbetreiber.

Vernetzung russischer RegionenS7 startet Billigableger mit Airbus A320 Neo

Die russische Regierung hat eine Airline gefunden, die mit Billigflügen auch entlegene Regionen ansteuert. S7 gründet dazu eine Tochter, die auf Airbus A320 Neo setzt.

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Wie groß ist die Flotte von S7 Airlines? Geschätzt?

Die Antwort dürfte einige überraschen. Die russische Fluggesellschaft betreibt mehr als 100 Flugzeuge. Das sind mehr Flieger, als Eurowings hat und doppelt so viele wie Condor. S7 betreibt keinerlei Langstreckenjets, dafür hat sie alleine aus der neuesten Generation der Kurz- und Mittelstreckenmaschinen 29 Airbus A320 Neo, vier A321 Neo und zwei Boeing 737 Max 8. Es wird deutlich: Bei S7 handelt es sich weder um eine kleine noch um eine eingerostete Fluggesellschaft.

Start mit vier Airbus A320 Neo

Auf dieser Basis plant sie nun die Expansion mit einer Tochtergesellschaft. Man gründe eine klassischen Billigairline, teilt S7 mit. Die neue Fluglinie soll im Juli 2022 abheben, der Start des Ticketverkaufs ist für das Frühjahr 2022 geplant.

Als Fluggerät wird die neue Airline Airbus A320 Neo nutzen. Ein Vorvertrag für die Lieferung der ersten vier Flugzeuge sei bereits unterzeichnet, so S7. Dann sollen pro Jahr sechs bis acht weitere Jets folgen, um im Jahr 2024 auf mehr als 20 zu kommen.

S7 macht russische Regierung glücklich

Der Billigflieger wird die russischen Regionen miteinander verbinden und soll so neue Marktanteile erobern. Denn in Russland konzentriere sich der Low-Cost-Verkehr bisher sehr auf Moskau und St. Petersburg, erklärt S7-Gesellschafterin Tatyana Fileva.

Man komme damit auch dem Wunsch des Verkehrsministeriums nach, mit einer zentralrussischen Billigfluglinie die Regionen des Landes besser zu vernetzen, so Fileva. Damit hat die russische Regierung nun doch eine Fluggesellschaft gefunden, die den Plan umsetzt, mit dem sie zuerst auf wenig Begeisterung gestoßen war.

Eine Million Reisende im ersten Jahr

Ziel der S7-Tochter ist es, im ersten Betriebsjahr rund eine Million Passagierinnen und Passagiere zu befördern. Im Jahr 2024 sollen es dann rund 6 bis 7 Millionen Reisende sein.

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