Jet von Ryanair: Mehr Zeit für Passagiere mit Reservierung.

Neue EinnahmemöglichkeitenRyanair will in zehn Jahren Gratisflüge bieten

Schon jetzt unterbietet Ryanair den Großteil ihrer Konkurrenten bei den Ticketpreisen. Geht es nach dem Chef Michael O'Leary, dann liegt aber noch viel mehr drin.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Michael O'Leary hat einen Zukunftstraum. Und wenn er den umsetzt, dürfte er ziemlich viele Passagiere sehr glücklich machen. «Ich habe diese Vision, dass Ryanair-Flüge in den nächsten fünf bis zehn Jahren kostenlos sein könnten», sagte der Chef der irischen Billigairline diese Woche bei einem Flughafenkongress in London.

Wie das funktionieren soll? O'Leary stellt sich vor, dass die Flughäfen alle Einnahmen, die sie aus den Ryanair-Passagieren erzielen, mit der Fluglinie teilen. «Wenn Ryanair gratis ist, sind die Flüge voll und wir teilen den Umsatz des Airports, der ganzen Geschäfte und Restaurants, welche die Reisenden nutzen.» Er sei sich ziemlich sicher, dass es so weit kommen werde und man Aktionspreise dann statt auf neun Euro auf null Euro senken könne.

Gute Deals von Flughäfen

Dabei helfen würden auch die guten Deals, die ihm einige der größeren Flughäfen inzwischen anbieten. Zuletzt hat sich das etwa gezeigt, als Ryanair wegen eines besonders guten Angebots beschloss, in Frankfurt am Main eine Basis zu eröffnen und Lufthansa so anzugreifen. Dass die Tarife bei großen Drehkreuzen wie Frankfurt oder Heathrow ganz auf null fallen könnten, hält er aber weiter für unwahrscheinlich.

Auch wenn die Tickets noch nicht gratis sind –O'Leary hat schon länger angedeutet, dass sie im kommenden Jahr weiter fallen dürften. 46 Euro kostete ein Ryanair-Ticket im Schnitt im vergangenen Jahr, inklusive eines Gepäckstücks. In diesem Jahr dürften sie noch einmal 10 bis 15 Prozent tiefer liegen.

Geld mit Glückspiel

Gratisflüge hatte O'Leary bereits vor zehn Jahren einmal angekündigt. Damals erklärte er, Ryanair werde Glücksspiel an Bord anbieten und so sein Geld machen. Dazu kam es aber nie.

Mehr zum Thema

Boeing 737 Max-8-200 von Ryanair: Passagiere von RK8288 erlebten am 3. Juni eine Odyssee durch Europa.

Dreistunden-Flug wird zu zwölfstündiger Odyssee - mit Aufstand der Reisenden und Polizeieinsatz

Loch in der Triebwerskverkleidung (Bildzitat Aviation Herald): Die Boeing 737 von Ryanair hatte ein Treibwerksproblem.

Nach Fensterbruch auf Ryanair-Flug: Behörde bestätigt Triebwerksproblem bei Boeing 737

Das herausgefallene Fenster: Bange Momente.

Flug nach Memmingen: Fenster platzt und saugt Passagier teilweise aus Boeing 737

ticker-ryanair

Niederlage für Ryanair: EU-Gericht bestätigt italienische Corona-Hilfen für Airlines

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg