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Ryanair will Apple Watch nutzen

Die Billigairline macht es der Konkurrentin Easyjet nach und lässt eine Innovationsabteilung über neue Technik brüten. Beeindrucken will man Passagiere mit Apples neuer Uhr.

Apple

Apple Watch: Ryanair will dank ihr einen besseren Kundenservice bieten.

Nicht lange ist es her, da waren Passagiere bei Ryanair im Grunde nichts anderes als Fracht. Doch dann merkte das Management, dass man mit dem Konzept nicht mehr wachsen kann – und nahm sich ein Beispiel an der Konkurrenz. Wie die britische Easyjet wollte man plötzlich auch Geschäftsleute transportieren. Und Freundlichkeit war wieder ein Wert, auf den man das Management einschwor.

Nun macht Ryanair sogar in Sachen Service-Innovationen vorwärts. Technologiechef John Hurley erklärt der britischen Zeitung Telegraph, was sein Ziel ist: «In der Zukunft will Ryanair Informationen für den Passagier zu jeder Zeit zur Verfügung stellen – von der Sekunde, in der man im Hotel ins Bett steigt bis zur Landung, wenn man ein Taxi oder einen Bus braucht.»

Mikro-Informationen und Mikro-Momente

Passagiere wollen, so Hurley, Mikro-Momente, Mikro-Informationen und nicht mehr alles auf einmal. «Sachen wie ‹jetzt müssen Sie an Gate 14 einsteigen›, oder ‹die Schlange im Sicherheitsbereich ist gerade relativ lang›» Bei der Umsetzung dieses Services helfen sollen neue Technologien – wie etwa die Apple Watch, die im April auf den Markt kommt.

Sobald sie draußen ist, will Hurleys Team einen Prototypen einer App entwickeln. Frühestens im Juni werde der verfügbar sein. Doch auch schon vorher werde man Ergebnisse des Innovationsteams bemerken. Schon jetzt arbeite man ständig daran, die bestehende Buchungsapp nutzerfreundlicher zu machen. Ab April werden diese verfügbar sein. Ab Juni hofft Hurley dann, GPS in die App zu integrieren, sodass diese den nächstgelegenen Flughafen alleine herausfinden kann.



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