Boarding bei Ryanair: Künftig mit weniger Handgepäck.

Kein Platz mehrRyanair streicht ein Stück Handgepäck

Bisher durften alle Ryanair-Passagiere zwei Gepäckstücke mit in die Kabine nehmen. Damit ist jetzt Schluss. Dafür senkt der Billigflieger die Gebühren für das Aufgabegepäck.

Top-Jobs

Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Ryanair hat ein Problem: Da bisher jeder Passagier kostenlos zwei Handgepäckstücke mit an Bord nehmen darf, «gibt es nicht genug Platz für diese Menge an Handgepäck in den Gepäckablagefächern über den Sitzen, was zu Boarding- und Flugverspätungen führt», schreibt die Billigairline. Nun reagiert sie mit neuen Bestimmungen und Gebühren.

Für alle Buchungen für Reisen nach dem 1. November gilt: Nur Passagiere, die 5 Euro (bei Buchung) oder 6 Euro (nachträglich) für Priority Boarding zahlen und Reisende der Ryanair-Plus-Tarifklasse dürfen weiterhin zwei Handgepäckstücke mit an Bord bringen, ein normales (max. 55 x 40 x 20 cm) und eine kleine Tasche (max. 35 x 20 x 20 cm).

Vom Gate in den Frachtraum

Alle anderen Reisenden «dürfen ein kleines Handgepäckstück mit an Bord nehmen, während das zweite (größere) Rollgepäckstück (kostenlos) im Frachtraum transportiert und am Gate aufgegeben werden muss», erklärt Ryanair. Künftig wird es am Gate daher zwei Warteschlangen geben: eine für Passagiere mit Priority Boarding, eine für die anderen. Verweigert ein Fluggast ohne Priority Boarding, dass sein Gepäck in den Frachtraum gebracht wird, darf er laut Ryanair nicht mitfliegen und erhält auch keine Erstattung.

Allerdings will der Low Cost Carrier seine Kunden nicht nur dazu bewegen, den Koffer in Handgepäckgröße gratis in den Frachtraum zu schicken, sondern gleich einen größeren zu packen. Als Anreiz erhöht Ryanair das zulässige Gewicht für Aufgabegepäck von maximal 15 auf neu 20 Kilogramm. Die Standard-Gebühr für ein Aufgabegepäckstück von 20 Kilo sinkt von 35 Euro auf 25 Euro bei der Buchung. Wer sein Gepäck im Nachhinein zur Buchung hinzugefügt oder am Flughafen aufgibt, zahlt 40 Euro. Zur Oster- und Weihnachtszeit erhebt Ryanair einen Aufschlag von 10 Euro.

Warten am Gepäckband

Während die Fluggesellschaft hofft, durch die Maßnahme Boarding- und Flug-Verspätungen zu verringern, müssen die Reisenden nun wohl mehr Zeit einplanen, zumindest, um die Taschen nach der Ankunft wieder abzuholen.

Mehr zum Thema

ticker-ryanair

Das sind die neuen Strecken von Ryanair ab Deutschland im Sommer 2026

pfaendungsmarke ryanair boeing 737

«Gerichtlich gepfändet»: Boeing 737 von Ryanair erhält Besuch vom Gerichtsvollzieher

ticker-ryanair

Pöbelpassagier muss Ryanair 15.000 Euro Schadenersatz für Flugumleitung zahlen

ticker-ryanair

Ryanair baut Angebot in Turin aus

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin