Boarding bei Ryanair: Künftig mit weniger Handgepäck.

Kein Platz mehrRyanair streicht ein Stück Handgepäck

Bisher durften alle Ryanair-Passagiere zwei Gepäckstücke mit in die Kabine nehmen. Damit ist jetzt Schluss. Dafür senkt der Billigflieger die Gebühren für das Aufgabegepäck.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Ryanair hat ein Problem: Da bisher jeder Passagier kostenlos zwei Handgepäckstücke mit an Bord nehmen darf, «gibt es nicht genug Platz für diese Menge an Handgepäck in den Gepäckablagefächern über den Sitzen, was zu Boarding- und Flugverspätungen führt», schreibt die Billigairline. Nun reagiert sie mit neuen Bestimmungen und Gebühren.

Für alle Buchungen für Reisen nach dem 1. November gilt: Nur Passagiere, die 5 Euro (bei Buchung) oder 6 Euro (nachträglich) für Priority Boarding zahlen und Reisende der Ryanair-Plus-Tarifklasse dürfen weiterhin zwei Handgepäckstücke mit an Bord bringen, ein normales (max. 55 x 40 x 20 cm) und eine kleine Tasche (max. 35 x 20 x 20 cm).

Vom Gate in den Frachtraum

Alle anderen Reisenden «dürfen ein kleines Handgepäckstück mit an Bord nehmen, während das zweite (größere) Rollgepäckstück (kostenlos) im Frachtraum transportiert und am Gate aufgegeben werden muss», erklärt Ryanair. Künftig wird es am Gate daher zwei Warteschlangen geben: eine für Passagiere mit Priority Boarding, eine für die anderen. Verweigert ein Fluggast ohne Priority Boarding, dass sein Gepäck in den Frachtraum gebracht wird, darf er laut Ryanair nicht mitfliegen und erhält auch keine Erstattung.

Allerdings will der Low Cost Carrier seine Kunden nicht nur dazu bewegen, den Koffer in Handgepäckgröße gratis in den Frachtraum zu schicken, sondern gleich einen größeren zu packen. Als Anreiz erhöht Ryanair das zulässige Gewicht für Aufgabegepäck von maximal 15 auf neu 20 Kilogramm. Die Standard-Gebühr für ein Aufgabegepäckstück von 20 Kilo sinkt von 35 Euro auf 25 Euro bei der Buchung. Wer sein Gepäck im Nachhinein zur Buchung hinzugefügt oder am Flughafen aufgibt, zahlt 40 Euro. Zur Oster- und Weihnachtszeit erhebt Ryanair einen Aufschlag von 10 Euro.

Warten am Gepäckband

Während die Fluggesellschaft hofft, durch die Maßnahme Boarding- und Flug-Verspätungen zu verringern, müssen die Reisenden nun wohl mehr Zeit einplanen, zumindest, um die Taschen nach der Ankunft wieder abzuholen.

Mehr zum Thema

ticker-ryanair

Ryanair ätzt gegen Deutschland und das DLR, um in Österreich Druck zu machen

ticker-ryanair

Ryanair startet Flüge von Bremen nach Kalabrien

ticker-ryanair

Sunweb setzt künftig auch auf Ryanair-Flüge

Bombardier Challenger 3500: Die Ryanair Group hat vier Flugzeuge im Portfolio.

Ryanairs geheime Bombardier-Challenger-Flotte

Video

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack