Ryanair-Marketingchef Kenny Jacobs mit Models präsentiert die neuen Tarife: Abgeguckt von Easyjet?

Neue TarifeRyanair kopiert Business-Angebot von Easyjet

Ryanair führt neue Tarife für zahlungsbereite Freizeitreisende und für Geschäftsreisende ein. Ganz neu ist die Idee allerdings nicht.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Kein Schnickschnack, kein Service – das war lange Zeit das Motto von Ryanair. Wer als Passagier auf Vorzugsbehandlung und ein bisschen Extras hoffte, war bei der irischen Billigairline falsch. Doch irgendwann kam das System an seine Grenzen. Mit zunehmender Konkurrenz, die auch billig, zusätzlich aber auch freundlich war, und dadurch, dass auch Traditionsairlines günstigere Tarife anboten, stagnierte das Wachstum bei den Iren.

Ryanair erfand sich neu. Der jüngste Schritt in der Transformation zu mehr Serviceorientierung ist nun eine neue Tarifstruktur. Neu können Passagiere einen Leisure-Plus- und einen Business-Plus-Tarif wählen. Im Freizeit-Tarif Leisure Plus können Passagiere ihren Sitzplatz reservieren und ein bis zu 20 Kilogramm schweres Gepäckstück ist bereits im Ticketpreis enthalten. Außerdem können die Passagiere mit dem Tarif als erstes an Bord gehen.

Schnellere Sicherheitskontrolle für Business-Reisende

Business-Plus-Kunden steht zusätzlich noch ein eigener Schalter am Flughafen zur Verfügung, sie können kostenlos am Flughafen einchecken, schneller durch die Sicherheitskontrolle und erhalten Premium-Sitzplätze. Außerdem ist eine Umbuchung um plus oder minus zwei Tage bis zum Reisetag selbst möglich. Freigepäck ist in dem Business-Tarif allerdings nicht erhalten.

Auch wenn das bei Ryanair wohl niemand gerne hört: Was die Iren nun einführen, ähnelt stark dem Tarifmodell, das der britische Konkurrent Easyjet bereits anbietet. Auch dort können Reisende im so genannten Flexi-Tarif von Freigepäck, schnellerer Sicherheitskontrolle, Priority Boarding und besseren Sitzplätzen profitieren.

Über 25 Prozent Business-Reisende

Ryanair hatte sich lange dagegen gesträubt, das Geschäftsmodell auf Business-Reisende anzupassen. Doch inzwischen hat sich die Meinungsänderung offenbar gelohnt. «Über 25 Prozent der Ryanair-Kunden reisen geschäftlich», lässt sich Ryanair-Marketing-Chef Kenny Jacobs zitieren.

Mehr zum Thema

Flughafen Basel/Mulhouse: Easyjet ist eindeutig Marktführer.

Pistensperrung in Basel lässt Ticketpreise in die Höhe schnellen

Airbus A321 Neo von Easyjet: Ein solches Flugzeug hatte Probleme mit dem Frachtraum.

Flug von Easyjet landet in Berlin – ohne ein einziges Gepäckstück an Bord

ticker-easyjet

Easyjet rüstet letzte Airbus A320 mit Sharklets nach

ticker-easyjet

Easyjet setzt zweiten A321 Neo ab Berlin ein und rüstet letzte Airbus A320 am BER mit Sharklets nach

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies