«Keep Europe's Skies Open»: So präsentiert Ryanair die Petition.

Französische FluglotsenRyanair lanciert Petition gegen Streiks

Ryanair hat genug von Streiks – und erhofft sich nun Hilfe von den EU-Bürgern. Die Billigairline hat im Internet eine Petition lanciert, die ein Streikverbot für Fluglotsen fordert.

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Ryanair hat genug von Verspätungen, zumindest von einer Art von Verspätungen. Das zeigt sich in einer neuen Aktion der Iren. Wie die britische Zeitung Guardian berichtet, hat Ryanair eine Online-Petition lanciert, in der sie fordert, Streiks von Fluglotsen zu verbieten.

Hintergrund der Petition war der geplante Streik der französischen Lotsen. Sie wollten eigentlich am Donnerstag (2. Juli) in einen 48-stündigen Ausstand treten. Dazu kam es zwar nicht, nachdem de Gewerkschaften mit der Gegenseite eine neue Verhandlungsgrundlage geschaffen hatte. Ryanair will die Pläne dennoch durchsetzen.

Ziel sind eine Million Unterschriften

«Es ist inakzeptabel, dass die Reisepläne Europas Urlaubern immer wieder durchkreuzt werden, weil eine Gruppe Arbeitnehmer den Streik nicht als letzten Ausweg sondern als erste Wahl nutzt», kommentiert Ryanair-Marketingchef Kenny Jacobs die Petition. «Wenn die EU in der Sache nicht auf Airlines hört, dann vielleicht auf ihre Bürger», fügt er an. Für Fluglotsen, so die Argumentation von Ryanair, sollte das gleiche gelten wie für das Militär: Kein Streik erlaubt. in den USA sei das immerhin auch so.

Wenn man eine Million Unterschriften gesammelt habe, wolle man die Petition der Kommission vorlegen, heißt es von Ryanair. Wie viele Signaturen es bereits gibt, ist auf der entsprechenden Webseite nicht ersichtlich.

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