Ryanair: Plus 6,3 Prozent.

Böse WorteRyanair-Chef disst Wizz Air und Easjyet

Ryanair-Chef Michael O'Leary ist bekannt für seine scharfe Zunge. Jetzt bekamen Wizz Air und Easyjet ihr Fett weg.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Ryanair habe es mit einem «starken Konkurrenten» zu tun, sprach die Zeitung Corriere della Sera dieser Tage Ryanair-Chef Michael O'Leary auf Wizz Air an. Der Ire antwortete umgehend: «Wizz? Wer?» Die ungarische Billigairline könne kein Hauptkonkurrent sein. «Sie sind so klein!» Schließlich befördere Ryanair mehr als vier Mal so viele Reisende.

Wizz Air bewege sich zudem in Osteuropa und expandiere ein wenig westlich des Kontinents, so O'Leary. Vor allem würden die Ungarn aber in Ländern Dubai, Kasachstan, Aserbaidschan ausbauen. «Kurz gesagt, sie suchen nach Märkten, auf denen sie nicht mit Ryanair konkurrieren müssen, denn dort, wo sie mit uns konkurrieren sind sie gezwungen, das Angebot zu reduzieren, weil sie nicht besser als unsere Tarife sein können.»

O'Leary glaubt an Fusionen unter Billigairlines

Auch vor Easyjet fürchtet sich O'Leary nicht, und deckt die orange Billigairline ebenfalls mit Spott und Häme ein.  Sie sei «Geschichte». «Das Unternehmen wächst nicht mehr, es hat die Auslieferung der meisten bestellten Flugzeuge storniert. Ihr Geschäftsmodell ist jetzt in Schwierigkeiten, weil sie auf einigen wenigen Flughäfen wie London-Gatwick, Paris, der Schweiz und Malpensa stark sind: Sie wollen auf Flughäfen mit wenigen freien Zeitnischen bleiben, um nicht mit anderen Billigfluglinien konkurrieren zu müssen.»

Und dann macht der Ryanair-Chef noch eine Prognose. Er denke, dass es «in den nächsten fünf Jahren unvermeidlich» sei, dass es zu Fusionen oder Übernahmen unter Billigfluggesellschaften kommen wird. Dieser Tage war bekannt geworden, dass Wizz Air ein Übernahmeangebot für Easyjet lanciert hatte. Doch die Briten lehnten an und die Ungarn verloren das Interesse.

Mehr zum Thema

Boeing-Logo an einer Hausmauer und 737 Max in den Farben der Billigairline: Ryanair hat das Gebäude verlassen.

Ryanair will keine Zeit mehr mit Boeing «verschwenden»

Ryanair-Flieger links, Wizz-Air-Maschine rechts: Es wird gestichelt.

Ryanair pöbelt gegen Wizz Air

Airbus A320 von Easyjet: Die Fluglinie ist begehrt.

Easyjet bekommt höhere Gegenofferte - und sagt Castlelake ab

ticker-easyjet

Easyjet fliegt auch im Winter von Genf nach Cagliari

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg