Visualisierung des Luftverkehrs in London: Ryanair ist unzufrieden.

Flugsicherung NATSRyanair beklagt sich über Diskriminierung

Die irische Billigairline kritisiert, dass es an ihrer Londoner Basis die meisten Verspätungen gibt. Sie glaubt, dass daran die Aktionäre der Flugsicherung schuld sind.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Vor einem Jahr erhielt Ryanair eine Abfuhr. Die britische Luftfahrtbehörde Civil Aviation Authority lehnte eine Beschwerde der Billigairline ab. Es gebe keine Hinweise auf unfaires Verhalten der britischen Flugsicherung NATS. Nun reichte Ryanair eine neue Klage ein.

Die irische Fluglinie wirft der NATS erneut vor, den Flughafen Stansted schlechter zu behandeln als andere Airports in London. Ryanair führt als Argument Statistiken an. Von Januar bis März habe Stansted 52 Prozent der Verspätungen abbekommen, die durch die Flugsicherung ausgelöst wurden. Heathrow dagegen stehe bei 0 Prozent. Auf Gatwick seien nur 10 Prozent entfallen. Ryanair betreibt in London Stansted ihre größte Basis.

Airlines als Aktionäre

Für Ryanair ist das ein klares Zeichen, dass die Flugsicherung NATS unfair vorgeht. Und für die Fluggesellschaft ist auch klar, weshalb das so ist. Die britische Flugsicherung gehört nämlich zu 42 Prozent auch einer Gruppe von Fluggesellschaften, darunter British Airways, Easyjet, Lufthansa, Virgin Atlantic, Tui und Thomas Cook. Der Betreiber des Flughafens Heathrow besitzt 4 Prozent. Der Staat hält 49 Prozent, die Mitarbeiter den Rest.

Video

Ramy RC vor seinem Lufthansa-Airbus-A380: Ganz schön groß.
Ein Airbus A380 als Modellflugzeug klingt spektakulär – doch das von Ramy RC sprengt selbst in der Modellbauwelt die Dimensionen. Der Nachbau des Lufthansa-Superjumbos mit Speziallackierung ist fast neun Meter lang und kann tatsächlich fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack
erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack