Sukhoi Superjet in der Luft: Die russische Regierung subventioniert den Kauf der Flugzeuge.

Weniger VerlusteRussland subventioniert Superjet

Russlands Flugzeugbauer Sukhoi macht weniger Verluste als im vergangenen Jahr – dank kräftiger Subventionen der russischen Regierung.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Der Nettoverlust des russischen Flugzeugbauers Sukhoi hat sich um ein Viertel auf 144 Millionen Dollar reduziert. Zugleich verdoppelte sich der Umsatz in der Zeit auf 180 Millionen Dollar, meldet die russische Nachrichtenagentur Itar Tass. Das Umsatzplus dürfte wohl auch auf die kräftigen Subventionsmaßnahmen der russischen Regierung zurückzuführen sein. Die staatliche russische Außenhandelsbank VEB Leasing stellt 465 Millionen Dollar für den Kauf von 16 Sukhoi Superjet-100 durch russische Airlines zur Verfügung, berichtet Itar Tass weiter. Zehn der Maschinen gehen allein an Aeroflot.

Zugleich will die Bank die Kredite für Sukhoi auf 2,5 Milliarden Dollar ausweiten, um russische Flugzeuge auch im Ausland besser zu vermarkten. Bereits in der Vergangenheit hat die russische Regierung heimische Flieger massiv unterstützt.

Regionalmaschine für 100 Personen

Bis 2024 will Sukhoi 800 Superjets weltweit verkauft haben, bislang gab es aber erst 73 feste Order - mit den neuen Bestellungen sind es 86. Die zweistrahlige Regionalmaschine hat eine Reichweite von etwas mehr als 3000 Kilometern, eine Variante schafft sogar knapp 4600 Kilometer. In die Maschine passen je nach Bestuhlung etwa 100 Passagiere, eine Stretch-Variante soll sogar 115 Passagiere aufnehmen können. Traurige Berühmtheit erlangte der Jet 2012, als eine Maschine bei einem Demonstrationsflug in Indonesien abstürzte. Alle 45 Personen an Bord starben.

Auf der Luftfahrtmesse in Farnborough war eine Maschine der russischen Utair zu sehen. aeroTELEGRAPH hat einen Blick hineingeworfen: Die Bilder

Video

Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
vueling airbus a320 mann auf flugzeug
Sicherheitsvorfall am Flughafen Valencia. An dem spanischen Airport ist am Wochenende ein junger Mann auf ein Flugzeug von Vueling geklettert.
Timo Nowack
Timo Nowack