Sukhoi Superjet in der Luft: Die russische Regierung subventioniert den Kauf der Flugzeuge.

Weniger VerlusteRussland subventioniert Superjet

Russlands Flugzeugbauer Sukhoi macht weniger Verluste als im vergangenen Jahr – dank kräftiger Subventionen der russischen Regierung.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Der Nettoverlust des russischen Flugzeugbauers Sukhoi hat sich um ein Viertel auf 144 Millionen Dollar reduziert. Zugleich verdoppelte sich der Umsatz in der Zeit auf 180 Millionen Dollar, meldet die russische Nachrichtenagentur Itar Tass. Das Umsatzplus dürfte wohl auch auf die kräftigen Subventionsmaßnahmen der russischen Regierung zurückzuführen sein. Die staatliche russische Außenhandelsbank VEB Leasing stellt 465 Millionen Dollar für den Kauf von 16 Sukhoi Superjet-100 durch russische Airlines zur Verfügung, berichtet Itar Tass weiter. Zehn der Maschinen gehen allein an Aeroflot.

Zugleich will die Bank die Kredite für Sukhoi auf 2,5 Milliarden Dollar ausweiten, um russische Flugzeuge auch im Ausland besser zu vermarkten. Bereits in der Vergangenheit hat die russische Regierung heimische Flieger massiv unterstützt.

Regionalmaschine für 100 Personen

Bis 2024 will Sukhoi 800 Superjets weltweit verkauft haben, bislang gab es aber erst 73 feste Order - mit den neuen Bestellungen sind es 86. Die zweistrahlige Regionalmaschine hat eine Reichweite von etwas mehr als 3000 Kilometern, eine Variante schafft sogar knapp 4600 Kilometer. In die Maschine passen je nach Bestuhlung etwa 100 Passagiere, eine Stretch-Variante soll sogar 115 Passagiere aufnehmen können. Traurige Berühmtheit erlangte der Jet 2012, als eine Maschine bei einem Demonstrationsflug in Indonesien abstürzte. Alle 45 Personen an Bord starben.

Auf der Luftfahrtmesse in Farnborough war eine Maschine der russischen Utair zu sehen. aeroTELEGRAPH hat einen Blick hineingeworfen: Die Bilder

Video

Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack