Trent 1000 von Rolls-Royce: Probleme mit Lieferketten.

Probleme mit LieferkettenRolls-Royce repariert und wiederverwertet ältere Ersatzteile

Die Lieferketten sind global unter Druck. Triebwerksbauer Rolls-Royce muss daher Ersatzteile noch einmal nutzen. Entspannung ist noch nicht in Sicht.

Top-Jobs

Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Pandemie und der Krieg in der Ukraine haben die Lieferketten auf der ganzen Welt unter Druck gesetzt. Immer wieder kommt es an kritischen Stellen zu Engpässen – und das hat einen Dominoeffekt zur Folge. So kann etwa Air Baltic seit einer Weile mehrere Airbus A220 nicht nutzen, da die Airline die egelmäßige Wartung nicht durchführen kann - es fehlen Ersatzteile, wie Air-Baltic-Chef Martin Gauss im aeroTELEGRAPH-Podcast Luftraum erklärt.

Auch Rolls-Royce spürt die Probleme bei den Lieferketten. Der Triebwerksbauer ist ebenfalls auf viele Zulieferer angewiesen. «Wir reparieren und verwenden Ersatzteile noch einmal, wo wir können», erklärte Konzernchef Warren East diese Woche bei der Präsentation der Quartalszahlen vor Analysten.

Alle Triebwerkshersteller haben zu kämpfen

Mit den Problemen ist Rolls-Royce nicht allein. «Wir sind mit den gleichen Problemen konfrontiert wie alle anderen auch. Wir haben viel zu tun», so East laut Aerotime. Sowohl Airbus als auch Boeing hatten bereits erklärt, auch aufgrund nicht genügend vorhandener Triebwerke weniger Flugzeuge zu produzieren, als sie eigentlich geplant hatten.

«Unsere großen Kunden aus der Luftfahrtindustrie benötigen mehr Triebwerke von uns, als wir liefern können», gestand Ende Juli auch Lawrence Culp, Chef der Luftfahrtsparte von GE. Pratt & Whitney, die unter anderem Triebwerke für Airbus A320 Neo herstellen, sehen das ähnlich.

Entspannung erst 2023

Im Jahr 2025 möchte Airbus möchte gerne 75 A320 Neo pro Monat produzieren. «Airbus würde uns gerne früher dabei haben, als wir glauben, dass wir in der Lage sein werden. Wir würden diese Rate gerne irgendwann im Jahr 2026 erreichen», sagte Rick Deurloo, bei Pratt & Whitney zuständig für die Triebwerke ziviler Flieger, laut AIN Online bei der Farnborough Air Show.

Eine Entspannung der aktuellen Lage sehen alle Manager erst frühestens im kommenden Jahr. «Das externe Umfeld bleibt herausfordernd: Der Krieg in der Ukraine, Inflationsdruck und Einschränkungen in der Lieferkette wirken sich auf unser Geschäft aus. Wir gehen davon aus, dass diese Probleme bis ins Jahr 2023 andauern werden», heißt es in der Mitteilung zum Halbjahresergebnis von Rolls-Royce.

Mehr zum Thema

Für Tests des Ultrafan in der Luft will der britische Konzern eine Boeing 747-400 umrüsten, um die eigene Testflieger-Flotte zu verstärken.

747 von Qantas wird zum Rolls-Royce-Testflieger

Fast fertig: Schon bald soll der Ultrafan die Tests im Prüfstand Testbed 80 starten.

Das Supertriebwerk mit ungewisser Zukunft

Testbed 80: Der größte Prüfstand der Welt.

Rolls-Royce eröffnet den Super-Prüfstand

ticker-airbus-neo-1

Airbus übergibt 800. A320 aus Endmontage in Tianjin

Video

airbus a319 tc gvc
Er flog bereits für die albanische Regierung. Jetzt geht der Airbus A319 mit dem Kennzeichen TC-GVC ganz von der Türkei an Albanien - als Geschenk.
Timo Nowack
Timo Nowack
hund veraengstigt
Für viele Tiere ist das Feuerwerk in der Silvesternacht der reinste Horror. Hundehalterinnen und -halter suchen daher mit ihren Tieren Zuflucht an Flughäfen. Und das nicht nur in Deutschland.
Timo Nowack
Timo Nowack
Prototyp der EFlyer 2: Dass Flugzeug soll 2026 von der FAA zertifiziert werden.
Der Eflyer 2 soll im kommenden Jahr zertifiziert werden. Sechs Jahre später als ursprünglich anvisiert. Dafür soll es ein elektrisches Schulungsflugzeug mit sehr geringen Betriebskosten werden, verspricht Hersteller Bye Aerospace.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies