Die Regierungschefs waren dabei: Airbus-Chef Tom Enders und CAS-Chef Sun Bo bei der Vertragsunterzeichnung.

140 FlugzeugeRiesenorder aus China für Airbus

Airbus vermeldet eine Bestellung aus China von 140 Fliegern. Das nur wenige Wochen, nachdem bekannt wurde, dass der Flugzeugbauer verstärkt auf Zulieferer aus der Volksrepublik setzt.

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Wenn es wirklich groß wird, dann kommt auch Angela Merkel hinzu: Die deutsche Bundeskanzlerin war gemeinsam mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping anwesend, als Airbus und China Aviation Supplies Holding Company am Mittwoch (5. Juli) den Vertrag unterzeichneten. Das chinesische Staatsunternehmen will 140 weitere Flugzeuge beim europäischen Flugzeugbauer kaufen. Es geht um 100 Exemplare der A320-Familie und 40 A350 sein. Der Rahmenvertrag hat ein Volumen von 22,8 Milliarden Dollar nach Listenpreisen.

China Aviation Supplies kauft die Jets im Auftrag der Regierung und verteilt sie dann an die Airlines. Es ist nicht die erste Order der Chinesen bei Airbus - und auch nicht die erste in dieser Größenordnung: 2015 gab es eine weitere Bestellung des Staatsunternehmens. Damals ging es um ein Abkommen zum Verkauf von 130 Airbus-Jets an die Volksrepublik. China hatte bereits im Sommer zuvor 45 Airbus A330 bestellt. Damals gab der europäische Flugzeugbauer bekannt, in Tianjin ein neues Fertigstellungswerk für A330 zu bauen.

Zugeständnisse an China

Auch der jetzigen Order ist ein Entgegenkommen von Airbus voraus gegangen. Am 1. Juni hat der Flugzeugbauer mit der chinesischen Regierung eine Absichtserklärung für eine vertiefte Kooperation unterzeichnet. Die Erklärung stärke die «gegenseitig positive» Zusammenarbeit von Airbus und der chinesischen Luftfahrtindustrie in «verschiedenen Segmenten», heißt es. Auf Basis einer ohnehin schon engen Zusammenarbeit werde man die weitere Entwicklung von Ingenieurs-Know-how und Innovationen in China stärken. Außerdem sollen chinesische Zulieferer verstärkt in Airbus‘ Vertriebskette eingebunden werden.

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