Richard Branson: Er hätte Virgin America nicht verkauft.

Nach Aus von Virgin AmericaRichard Branson erwägt neue Airline in USA

Richard Branson ist nicht zufrieden damit, dass die Marke Virgin America verschwindet. Er erwägt daher offenbar, wieder in den US-Markt einzusteigen.

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Luftfahrt

Es war einer der großen Luftfahrt-Deals des vergangenen Jahres: Alaska Airlines kaufte im April 2016 Virgin America für 2,6 Milliarden Dollar und wurde dadurch die fünftgrößte Fluggesellschaft der USA. Im März 2017 wurde dann bekannt, dass die Übernahme zur Folge hat, dass die Marke Virgin America komplett verschwindet. Das gefällt einem gar nicht: Richard Branson.

Dem Gründer von Virgin Group gehörten vor dem Verkauf zwar nur 25 Prozent der Anteile. Mehr lassen die amerikanischen Gesetze für Ausländer nicht zu. Aber die Marke hat Branson selbst gegründet. Er verlangt daher, dass Alaska Airlines ihm so genannte Royalties, also Gebühren für die Nutzung der Marke zahlt – und das auch, wenn Virgin America de facto verschwindet.

Neue Airline geplant?

Branson erhält von Virgin America 0,7 Prozent der Einnahmen als Lizenzgebühren. Das sollte auch nach dem Verkauf an Alaska so bleiben, findet der Brite. Doch die Käufer sehen nicht ein, warum sie das zahlen sollen, wenn sie die Marke gar nicht mehr nutzen. Branson will hingegen bis 2040 weiter entschädigt werden.

«Ich habe gesagt, ich will die Gebühren, außer, wenn ich eine neue Fluglinie hier in den USA gründe. Mal gucken, was davon passiert», so der Milliardär nun in einem Interview mit dem Nachrichtensender Bloomberg. Plant er also eine neue Fluggesellschaft in den USA? Branson gibt sich geheimnisvoll, deutet aber an, dass es so kommen könnte. Man solle die Nachrichtenlage aufmerksam beobachten, antwortete er auf die Frage.

Branson war gegen Verkauf

Dass er kein Fan des Deals mit Alaska Airlines war, machte Branson schon kurz nach Bekanntwerden des Verkaufs öffentlich. «Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass mich der Verkauf von Virgin America an Alaska Airlines freut», so Branson im vergangenen April in einem Blogeintrag.

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