Dornier 238 von Rhein-Neckar Air: Soll weiterhin ab Mannheim starten.

InsolvenzRhein-Neckar Air kann Rechnungen nicht mehr zahlen - will aber weiterfliegen

Die deutsche Regionalairline musste Insolvenz anmelden, weil sie kein Geld mehr hat. Dennoch will Rhein-Neckar Air weitermachen und spricht von temporären Problemen.

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Im Januar war man in Mannheim noch zuversichtlich. Nach der Pandemie habe man sich Alternativen überlegt, weil der Geschäftsreiseverkehr nicht mehr so zurückgekommen sei wie zuvor, erklärte der damalige Chef von Rhein-Neckar Air. Denn genau da war die deutsche Airline einst stark. Sie flog früher vor allem für Geschäftsreisende von Mannheim nach Berlin und Hamburg. Zuletzt bediente sie aber saisonal nur noch einige Urlaubsziele. Doch auch damit ist nun vorerst Schluss.

Rhein-Neckar Air hat beim Amtsgericht Mannheim einen Insolvenzantrag gestellt, wie zuerst die Zeitung Mannheimer Morgen berichtete. Ein Reiseveranstalter habe eine Rechnung im «mittleren fünfstelligen Bereich» nicht bezahlt. Die Finanzen zusätzlich belastet hat gemäß dem Bericht, dass Rhein-Neckar Air ihr Buchungssystem umgestellt hat. Dadurch waren während wochenlang keine Buchungen möglich. Und so floss auch kein Geld.

Gute Nachfrage nach Elba-Flügen

Daher ist die Regionalairline aktuell zahlungsunfähig. Den Insolvenzantrag habe man stellen müssen, um sich nicht der Insolvenzverschleppung schuldig zu machen, so ein Vertreter zum Blatt. Er geht davon aus, dass die Rechnung noch bezahlt wird. Zudem soll man bald wieder Buchungen annehmen können. Darum will Rhein-Neckar Air auch weitermachen. Die Nachfrage nach den Flügen nach Elba sei groß.

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