A380 von Airbus: Die Probleme am Superjumbo kosteten den Produzente mehrere Hundert Millionen.

A380: Grounding für Monate

Die Risse in den Tragflächen könnten Fluglinien dazu zwingen, den Superjumbo von Airbus bis zu zwölf Wochen stillzulegen.

Top-Jobs

Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Neuer Ärger um die Risse beim A380. Wie nun bekannt wurde, müssen Airlines mindestens zwei, in einigen Fällen sogar drei Monate auf einen Superjumbo verzichten, wenn er in einem Rutsch repariert werden soll. Betroffene Flieger haben gleich zwei Reparaturen nötig: Die eine ist die kurzfristige Lösung, wenn Risse auftauchen. Etwa sechs Tage dauert diese. Die achtwöchigen Arbeiten fallen an, wenn das Problem langfristig behoben wird, berichtet das Fachmagazin Flightglobal. Neben der Fehlerbehebung an einem Stück haben Fluggesellschaften auch die Möglichkeit einer phasenweisen Reparatur über zwei bis drei Jahre. Das würde bedeuten, dass reguläre gründliche Checks des Fliegers um einige Tage verlängert würden und die kurzen Reparaturen den Flugbetrieb weniger einschränken würde. Laut Flightglobal geht man bei Airbus davon aus, dass sich die meisten Betreiber des Superjumbos für diese Lösung entscheiden.

Der Besitzer der meisten A380 jedoch wählt die Reparatur an einem Stück. Zu den Ausfallzeiten sagt Emirates-Chef Tim Clark der Nachrichtenagentur Bloomberg: «Natürlich macht uns das nicht glücklich, aber wir müssen damit leben.» Da die Golfairline nicht die Kapazitäten hat, die Reparaturen an den 21 Superjumbos in eigenen Werkstätten vorzunehmen, wird Airbus diese in seinen Anlagen vornehmen.

Hohe Kosten für Airbus

Die gesamte Flotte der Airbus-A380-Superjumbos musste in die Inspektion, nachdem an den Flügeln Risse auftauchten. Anfang des Jahres waren die feinen Risse an kleinen L-förmigen Teilchen aufgetaucht, von denen 2000 in jedem A380-Flügel stecken. Immer mehr betroffene Flieger kamen hinzu. Schließlich musste Airbus gemäß Lufttüchtigkeitsanweisung der Europäischen Luftfahrtbehörde Easa die komplette Superjumbo-Flotte überprüfen. Die Reparaturkosten werden mehrere hundert Millionen Euro geschätzt.

Zwar hat Airbus inzwischen eine Lösung gefunden, wie das Problem schon während der Produktion gelöst werden kann. Doch ganze 120 bereits in Produktion stehende Flieger müssen vorher noch repariert werden. Alle Jets, die vor 2014 in den Dienst treten, sind noch vom Problem betroffen.

Mehr zum Thema

... D-AIMK ist am 12. März aus Manila nach Frankfurt zurückgekehrt.

Lufthansa holt Airbus A380 aus Abu Dhabi zurück - jedoch ohne Fluggäste an Bord

airbus a380 lufthansa 100 jahre muc 02

Das schillernde Leben des Airbus A380, der jetzt den XXL-Kranich trägt

british airways airbus a380 landing london heathrow-ref42999

So baut British Airways die Kabinen ihrer Airbus A380 um

ticker-qantas

Airbus-A380-Charter: Bad Bunny in Australien gelandet

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin